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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Ökolandbaufläche steigt
Mit 145.812 Hektar ökologischer Anbaufläche ist nach Auswertung des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums im Land der höchste Wert seit der statistischen Erhebung der Anbauzahlen erreicht worden. Jeweils zum 15. April melden die Länder die beantragte Öko-Kontrollfläche an den Bund.
Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde: „Brandenburger Landwirte stellen sich der Herausforderung, mehr Ökoprodukte herzustellen. Ein dickes Plus von rund 10.000 Hektar für das Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 ist Ausdruck dafür, dass die Neuausrichtung der Förderung im ökologischen Landbau in Brandenburg greift.“
Nicht alle Flächen, die von Bio-Bauern im Kontrollverfahren angemeldet sind, werden auch zur Öko-Förderung beantragt. So liegt die aktuelle Förderfläche im ökologischen Landbau bei 120.783 Hektar. Die verbleibenden Flächen im Öko-Kontrollverfahren werden in der Regel über andere Kulturlandschaftsprogramme (KULAP) wie die Grünlandextensivierung gefördert.
Zum Landespaket der Unterstützung für Ökobetriebe gehört die Förderung einzelbetrieblicher Investitionen, die Marktstrukturverbesserung, die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) und die Stärkung der konzeptionellen Zusammenarbeit. Ziel der Richtlinie zur Förderung der konzeptionellen Zusammenarbeit ist die Erarbeitung integrierter Konzepte zur markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung und deren Begleitung (Konzeptmanagement) sowie die Förderung der Zusammenarbeit für die Einführung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung.
Die Zahlungen für das Verpflichtungsjahr 2016 im Kulturlandschaftsprogramm, das den ökologischen Landbau einschließt, laufen auf Hochtouren. Bis heute wurden bereits rund 13 Mio. Euro an Landwirte ausgezahlt. Dies entspricht etwa 27% der zur Auszahlung anstehenden Fördermittel im KULAP.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert weiterhin die Beratung von Landwirten vor und während einer Umstellung auf den ökologischen Landbau. Da diese Mittel noch nicht ausgeschöpft werden, wirbt das Land für die Antragstellung beim Bund.

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