- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Brandenburg: Obstbauern erwarten 2015 gu...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Obstbauern erwarten 2015 gute Kirschenernte
Nach ersten Schätzungen der Brandenburger Obstbauern wird in diesem Jahr mit insgesamt rund 1.960 Tonnen eine wesentlich höhere Kirschenernte als im Vorjahr erwartet (2014: 1.326). Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mitteilt, entfallen davon rund 1.460 Tonnen auf Süßkirschen und rund 500 t auf Sauerkirschen. Im Jahr zuvor wurden 877 t Süßkirschen und 449 t Sauerkirschen geerntet.
Die Ertragserwartungen bei Süßkirschen liegen mit 34,3 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) deutlich höher als 2014 (19,1 dt/ha) und über dem des sechsjährigen Mittels der Jahre 2009 bis 2014 (19,9 dt/ha). Seit 2009 (41,5 dt/ha) wurde kein so hoher Hektarertrag realisiert.
Auch bei Sauerkirschen werden nach ersten Vorschätzungen mit rund 60,4 dt/ha (2014: 43,4 dt/ha) sehr gute Erträge erwartet. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten sechs Jahre sind das 75% mehr.
Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die Ernte durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden kann.
Süßkirschen stellen mit rund 425 ha die zweitwichtigste Obstart nach Äpfeln im Land Brandenburg dar, wobei sich der Schwerpunkt mit mehr als 60% der Anbaufläche im Landkreis Potsdam-Mittelmark befindet.
Ertragsfähige Sauerkirschenbäume stehen auf rund 83 ha. Gegenüber der letzten Baumobstanbauerhebung von 2012 (174 ha) zeichnet sich eine deutliche Flächenreduzierung ab, die unter anderem mit den schwierigen Absatzbedingungen zu begründen sind. (sta-bbb)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.