Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Kartoffelernte 2022

2022 wurden in Brandenburg fast 76.000 t Kartoffeln weniger geerntet.

Der Kartoffelertrag in Berlin-Brandenburg betrug 274,6 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Bild: GABOT.

In Brandenburg wurden in diesem Jahr 293.400 Tonnen (t) Kartoffeln geerntet, fast 76.000 t weniger als im letzten Jahr. Die Erntemenge hatte zuletzt 2018 weniger als 300.000 t betragen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Ursache für die schlechte Ernte war die extreme Trockenheit mit teils sehr hohen Temperaturen. So kam es zu geringen Bestandsdichten durch nicht aufgelaufenes Pflanzgut und zu einem deutlich höheren Anteil an kleinen Kartoffeln.

Ertrag zuletzt 2018 schlechter

Der Kartoffelertrag betrug 274,6 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Das diesjährige Rodungsergebnis lag damit um 22% unter dem von 2021 und um 15% unter dem langjährigen Mittel (2016 bis 2021).

Anbaufläche leicht vergrößert

Die Kartoffelanbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr um knapp 2% auf fast 10.700 Hektar ausgedehnt.

Höherer Ertrag auf beregneten Flächen

Deutlich im Vorteil waren erneut die Landwirte, die ihre Kartoffelfelder beregnen konnten. Die künstliche Wasserzufuhr erwies sich auf allen Standorten als besonders ertragsfördernd. Auf beregneten Feldern wurde im Durchschnitt ein Ertrag von 305,6 dt/ha gerodet, während er auf Flächen ohne Beregnung mit 244,6 dt/ha deutlich niedriger ausfiel.

Der Ertrag von Industriekartoffeln betrug 300,6 dt/ha, während bei Speisekartoffeln ein Ertrag von 222,7 dt/ha erzielt wurde. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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