- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Brandenburg: Höchster Wert bei Öko-Anbau...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Höchster Wert bei Öko-Anbaufläche
Der Zuwachs der ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche in Brandenburg im Vorjahr 2018 betrug 7.222 Hektar. Die Zahl der ökologisch anbauenden Landwirtschaftsbetriebe erhöhte sich von 883 auf nun 959.
Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Brandenburg ist auf einem guten Weg, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau des Ökoanbaus zu erreichen. Unser Ziel sind 20% Öko-Anbaufläche in dieser Legislaturperiode. Wir beginnen im Sommer – unter Einbeziehung der Branche – den Öko-Aktionsplan zur Landwirtschaft zu erarbeiten, der ab 2021 vorliegen soll.“
Der Anteil der Ökoanbaufläche im Vergleich zur gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche stieg von 12% (2018) auf 13,2% in 2019. Jeweils im April melden die Länder die Öko-Kontrollflächen an den Bund.
"Nicht alle diese Flächen beantragen die Ökobetriebe auch für eine Förderung. Die knapp 140.000 Hektar umfassende Ökolandbau-Förderfläche in 2018 stieg im letzten Jahr um rund 12.000 Hektar. Auch in der neuen EU-Förderperiode werde die Umstellung auf Ökoanbau weiter gefördert", versichert der Minister. „Für die Umstellung bei Gemüse und Dauerkulturen wie Obstanlagen soll es eine im Vergleich zu bisherigen Förderung deutlich höhere Einstiegsprämie geben. Ökologisch wirtschaftende Betriebe sollen einen Zuschuss zu den Kosten der Öko-Kontrollen erhalten“, so Axel Vogel.
Zum Landespaket der Unterstützung für Ökobetriebe gehören neben dem Förderprogramm zur Umstellung auf Ökolandbau unter anderem auch geförderte einzelbetriebliche Maßnahmen und landwirtschaftliche Beratung, Projekte der Marktstrukturverbesserung und Vorhaben der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP). (MLUK)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.