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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Historisch schlechte Baumobsternte erwartet
Bisher war das Erntejahr 2011 negativer Spitzenreiter mit 52 Dezitonnen je Hektar. Wie schon bei den Kirschen verursachte eine kurze, aber heftige Frostperiode Ende April Ertragsausfälle von über 80% der Apfelernte.
Derzeit ist von einer Erntemenge von rund 3.200 Tonnen Äpfel auszugehen. Ein Jahr zuvor wurden in Brandenburg 18.200 Tonnen Äpfel gepflückt. Der Ertrag dieses Kernobstes liegt weit unter dem sechsjährigen Mittel von 261 Dezitonnen je Hektar.
Frostschäden mit erheblichem Ausmaß
Die kurze Frostphase zwischen dem 21. und dem 25. April 2024 war der entscheidende Auslöser für die schlechte Ernte, weil sich die Bäume mitten in der Blütenphase befanden. Hagel und Starkregen sind weitere Gründe für die vielen berichteten Nullerträge.
Anbaufläche bleibt konstant
Mit einer Fläche von 771 Hektar ist die Apfelproduktion der bestimmende Faktor des Brandenburger Obstanbaus. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).
Pflaumenernte fällt ebenfalls fast komplett aus
Nicht nur bei Kirschen und Äpfeln gibt es wenig zu ernten. Auch bei den Pflaumen ist von einem geringen Ertrag auszugehen. Bei diesem Steinobst wird der Negativrekord von 1996 mit 36 Dezitonnen je Hektar laut den Berichterstattenden deutlich unterschritten. Aktuell wird ein Ertrag von 15 Dezitonnen je Hektar erwartet.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Ernte durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden kann und sich dann auf die endgültige Ertragsschätzung auswirkt.

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