Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Gute Strauchbeerenernte 2022

Die Anbaufläche der Strauchbeeren in Brandenburg verkleinerte sich das zweite Jahr in Folge. Dennoch konnte im Jahr 2022 mit rund 2.940 Tonnen eine gute Ernte erreicht werden.

Die beliebteste Strauchbeerenkultur in Brandenburg war nach Information des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg die Kulturheidelbeere, die auf mehr als 400 Hektar angebaut wurde. Wesentliche Ursache für die gute Erntemenge waren vergleichsweise günstige Witterungsbedingungen für die Entwicklung vieler Strauchbeeren. Nur die Trockenheit in den Sommermonaten trübte die Ernte bei einigen Kulturen.

Weiterer Rückgang der Anbaufläche

Strauchbeeren wuchsen 2022 in 52 Betrieben auf einer Fläche von 1,091 Hektar. Damit ging die Anbaufläche gegenüber 2021 um 30 Hektar zurück. Rund 55% der Brandenburger Strauchbeerenfläche wurden von 20 Betrieben nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Hier gab es kaum Veränderungen zum Vorjahr.

Kulturheidelbeeren vor Sanddorn

Kulturheidelbeeren wurden 2022 auf 401 Hektar gepflückt. Trotz eines Rückgangs um 14 Hektar bleibt diese Frucht Brandenburgs wichtigste Strauchbeerenart. Seit 2012 ist dies der erste Anbaurückgang. Die Erntemenge von 1.814 Tonnen ist fast genauso hoch wie 2021 und entspricht mehr als 60% der gesamten Beerenernte.

Einen leichten Anbaurückgang um 16 Hektar gab es beim Sanddorn. Dieser bleibt mit einer Fläche von insgesamt 301 Hektar die zweitwichtigste Strauchbeerenart im Land Brandenburg.

Aroniabeeren, auch als Schwarze Apfelbeeren bekannt, wurden auf knapp 200 Hektar geerntet, vorzugsweise im ökologischen Anbau. 2014 erfolgte die Ernte der Aroniabeeren noch auf 88 Hektar.

20 Betriebe in Potsdam-Mittelmark

Mit 537 Hektar befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark die größte Strauchbeerenanbaufläche Brandenburgs. Auch hier sind Kulturheidelbeeren und Sanddorn bestimmend. In diesem Landkreis befassen sich 20 Betriebe mit der Strauchbeerenproduktion. (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

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