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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Gute Kirschenernte erwartet
In diesem Jahr wurden wenige Frostschäden gemeldet. Die gab es geringfügig nur bei Sauerkirschen. Jedoch führte der kalte Frühling zu einer verspäteten Blüte. Trockenheit und Starenfraß sind weitere Faktoren, die sich noch negativ auf die Ernte auswirken können. Die erwartete Erntemenge liegt derzeit bei den Süßkirschen mit 438 Tonnen 240 Tonnen über dem Ergebnis von 2025. Dies entspricht einem Anstieg um 121%. Bei den Sauerkirschen liegt die Prognose 18 Tonnen über dem Ergebnis von 2025 und fällt mit 398 Tonnen um 5% höher aus.
Ertragsmengen bei Süßkirschen über dem 6-jährigen Mittel
Die Ertragserwartungen bei Süßkirschen belaufen sich 2026 auf rund 24 Dezitonnen pro Hektar und liegen damit über dem sechsjährigen Mittel von rund 18 Dezitonnen pro Hektar. Bei Sauerkirschen wird mit einem Hektarertrag von rund 65 Dezitonnen gerechnet. Im Vergleich zum sechsjährigen Mittel (2020–2025) wäre das eine Ertragssteigerung von rund 19 Dezitonnen pro Hektar.
Anbauflächen wieder gesunken
Süßkirschen werden auf einer Fläche von rund 184 Hektar angebaut. Damit verringerte sich diese um rund 20 Hektar. Der Anbauschwerpunkt befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Ertragsfähige Sauerkirschenbäume stehen auf 61 Hektar. Seit 2007 sinkt die Anbaufläche kontinuierlich. 2006 wurden Süßkirschen noch auf einer Fläche von 750 Hektar und Sauerkirschen auf 330 Hektar geerntet.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Ernte durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden kann und sich dann auf die endgültige Ertragsschätzung auswirkt.

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