Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: Gute Apfelernte erwartet

Erste vorläufige Meldungen der Ernteberichterstatter gehen für das Jahr 2022 von einem guten Apfelertrag von 295 Dezitonnen je Hektar aus. Das wären nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 42 Dezitonnen je Hektar mehr als im Vorjahr und 24 Dezitonnen je Hektar über dem langjährigen Mittel (2016 bis 2022).

In Brandenburg wird eine gute Apfelernte erwartet. Bild: GABOT.

Derzeit ist von einer Erntemenge von rund 24.100 Tonnen Äpfel auszugehen. Ein Jahr zuvor wurden in Brandenburg nur 22.230 Tonnen Äpfel gepflückt.

Kaum Frostschäden in der Blütezeit

Die hohen Erträge bei den Äpfeln sind vor allem auf die geringen Frostschäden in der Blütezeit zurückzuführen. Aufgrund der Trockenheit werden viele, jedoch kleinere Früchte erwartet.

Anbaufläche das zweite Jahr in Folge rückläufig

Mit einer Fläche von 817 Hektar ist die Apfelproduktion der bestimmende Faktor des Brandenburger Obstanbaus. Dabei verringerte sich die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um rund 62 Hektar. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). Elstar, Gala, Pinova und Jonagold gehören zu den führenden Tafelobstsorten. (Statistik BB)

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