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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Erdbeersaison steht in den Startlöchern
Während importierte Früchte bereits in den Supermärkten erhältlich sind, steht die heimische Erdbeere kurz davor, mit Frische, vollem Aroma und nachhaltigem Anbau zu überzeugen. Unter optimalen Bedingungen reifen die Früchte derzeit auf märkischen Feldern heran und versprechen höchsten Genuss direkt aus der Region.
Herausforderungen für den Erdbeeranbau
Trotz ihrer großen Beliebtheit steht die heimische Erdbeere vor Herausforderungen. Die Anbauflächen in Brandenburg sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen – sowohl im Freiland als auch im geschützten Anbau. Nach vorläufigen Zahlen wurden 2025 im Freiland rund 118 Hektar für Erdbeeren genutzt, auf denen fast 640 Tonnen geerntet wurden – das niedrigste Ergebnis seit Jahrzehnten und weniger als halb so viel wie der langjährige Durchschnitt. Auch der geschützte Anbau (Folientunnel und Gewächshäuser) blieb mit etwa 19 Hektar relativ klein, lieferte aber aufgrund hoher Erträge rund 281 Tonnen Erdbeeren. Witterungseinflüsse, insbesondere Spätfröste und zunehmende Trockenheit, erschweren die Produktion zusätzlich und wirken sich auf Erträge und Planungssicherheit der Betriebe aus. Auch wirtschaftliche Faktoren wie steigende Betriebskosten, höhere Löhne und wachsende Anforderungen im Pflanzenschutz setzen die rund 60 Erdbeerbetriebe in Brandenburg unter Druck.
Blick in die Zukunft
Innovative Ansätze wie der Einsatz von Agri-Photovoltaik könnten künftig helfen, den Anbau widerstandsfähiger gegenüber Klimarisiken zu machen. Entsprechende Konzepte werden bereits geprüft, um langfristig stabile Ernten zu sichern. Auch nachhaltige, besonders ressourcenschonende Kreislaufsysteme werden immer wichtiger, zum Beispiel durch ein gezieltes Regenwassermanagement: durch die Wiederverwendung von Wasser werden Verluste nahezu vollständig vermieden und so ein effizienter Umgang mit der knappen Ressource sichergestellt.
Bewusster Konsum als Unterstützung
Mit dem nahenden Saisonstart rückt auch die Bedeutung regionaler Produkte stärker in den Fokus. Der Griff zur heimischen Erdbeere stärkt nicht nur die lokale Landwirtschaft, sondern steht auch für Frische, Transparenz und nachhaltigen Genuss. Die Erdbeersaison 2026 verspricht somit nicht nur kulinarische Höhepunkte, sondern bietet auch Anlass, den Wert regionaler Erzeugung neu zu entdecken.

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