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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Erdbeersaison gestartet
Die Brandenburger Erdbeersaison wurde offiziell am 16. Mai 2023 durch Brandenburgs Staatssekretärin für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz auf dem Weingut Patke GbR, Kirchstraße 5, 15236 Jacobsdorf OT Pillgram eröffnet.
Der Verband nutzte die Veranstaltung um seine Forderungen an die Politik nach einer einheitlichen Pflanzenschutzpolitik und einheitlichen Mindestlöhne in Europa deutlich zu machen. Sonst könne die große Konkurrenz durch importierte Erdbeeren nicht ausgeglichen werden. Im Osten sei es die polnische Seite, die sehr viel niedrigere Löhne hat, und ansonsten sei Spanien die dominante Macht auf dem Markt. In Folge der ungleichen Wettbewerbsbedingungen werde es in den kommenden Jahren zu weiteren Flächenverlusten in Brandenburg kommen. Klare Forderung an die Verbraucherinnen und Verbraucher: Regionale Erdbeeren kaufen und damit auch klimafreundlich handeln!
Regional = frischer und klimafreundlicher
Erdbeeren, die bereits im März im Supermarkt erhältlich sind, werden aus dem Süden importiert und unter fragwürdigen Bedingungen produziert. Neben dem enormen Wasser- und CO2-Verbrauch weisen Erdbeeren z.B. aus der spanischen Region Huelva meist eine sehr starke Pestizidbelastung auf. Anders hingegen die Brandenburger Erdbeeren vom Weingut Patke. Frisch geerntet, voll ausgereift und durch kurzen Transport, enthalten Früchte aus der Region mehr Vitamine und sind geschmacklich meist besser. Besonders wichtig: beim Erdbeerproduzent in Pilgram wird lediglich biologischer Pflanzenschutz zur Bekämpfung von Schädlingen in Form von Raubmilben und Schlupfwespen eingesetzt.
Zur Bestäubung und Steigerung der Erntemenge werden Hummeln eingesetzt. Die Erdbeeren werden regional über den Hofladen, am eigenen Verkaufstand oder durch Belieferung an regionale Partner wie die Gärtnerei Irrling in Frankfurt (Oder) vermarktet. Natürlich werden die roten Früchte auch gleich vor Ort zu Erdbeermarmeladen, selbstgemachte Kuchen und Torten für Hoffeste und Veranstaltungen in der Straußenwirtschaft verarbeitet. Es wird eine Erntemenge 3 Tonnen Erdbeeren insgesamt erwartet.
Erdbeerproduzenten aus der Region unterstützen
Insgesamt werden in Brandenburg auf rund 300 Hektar Erdbeeren geerntet. Unter Folientunneln bzw. in Gewächshäusern wurden 2022 auf nahezu 53 Hektar Erdbeeren angebaut. Gegenüber dem Vorjahr verkleinerte sich die Anbaufläche im Freiland deutlich um rund 42%. Ein Grund mehr, die heimischen Gartenbaubetriebe zu unterstützen und regionale Erdbeeren vorranging auf den Tisch zu bringen.

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