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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: Äpfel sind erneut die Nummer 1
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt mit, dass auf über der Hälfte der Baumobstfläche Apfelbäume wachsen. Tendenziell gesehen verringerte sich die Anbaufläche jedoch immer weiter (2002: 1.484 ha; 2007: 1.197 ha und 2012: 1.131 ha). Bei den Tafeläpfeln bestimmen die Sorten Elstar (14,5%) und Pinova (13,0%) den Anbau, gefolgt von Jonagold (9,0%), Gala (8,5%) sowie von Idared (7,6%). Die Hauptanbaugebiete für Äpfel befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).
Auf 30% der Brandenburger Baumobstfläche wurden Süß- und Sauerkirschen gepflückt. Süßkirschen nahmen dabei 381 ha und Sauerkirschen 83 ha der Fläche ein. Für beide Kirscharten sind deutliche Anbaurückgänge von 117 bzw. 91 ha zu vermelden.
Pflaumen und Zwetschen wachsen auf 7% (114 ha) der Baumobstfläche. Sie werden zu 91% als Tafelobst verwertet. In vergleichsweise geringem Umfang werden Birnen, aber auch Walnüsse, Aprikosen, Pfirsiche und Quitten angebaut.
Fast ein Viertel der Baumobstfläche (24%) unterliegt der ökologischen Bewirtschaftung. Auch hier ist der Apfelanbau mit einer Fläche von 232 ha bestimmend.
Gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2012 verringerte sich die Baumobstfläche um 431 ha. Im gleichen Zeitraum blieb die Betriebszahl konstant (116 Betriebe). (Berlin-Brandenburg)

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