Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Brandenburg: 2015 weiter steigender Strauchbeerenanbau

Im Vergleich zu den Vorjahren erhöhte sich die Strauchbeerenfläche kontinuierlich weiter teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Jahr 2015 bewirtschafteten 49 Brandenburger Betriebe eine Strauchbeerenfläche von 730 ha.

Im Vergleich zu den Vorjahren erhöhte sich die Strauchbeerenfläche kontinuierlich weiter teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Jahr 2015 bewirtschafteten 49 Brandenburger Betriebe eine Strauchbeerenfläche von 730 ha. Das sind rund 86 Hektar mehr als 2014. Gegenüber 2012 hat sich die Fläche sogar um rund 257 Hektar vergrößert. Insgesamt wurden 1.727 t Strauchbeeren geerntet. Diese Erntemenge entsprach einer Steigerung um 12% gegenüber dem Jahr 2014 (1.544 t). Vor allem wetterbedingte Faktoren, wie die sogenannte „Sahara“-Hitze“, verbunden mit einer langanhaltenden Trockenheit verhinderten einen höheren Gesamtertrag der Brandenburger Beeren.

Während der Ertrag der Kulturheidelbeeren um gut ein Viertel zurückging (2015: 51,5 Dezitonnen pro Hektar), erhöhte sich der Ertrag beim Sanddorn um fast 23% auf 31,2 Dezitonnen pro Hektar. Der Sanddorn bleibt die in Brandenburg dominierende Strauchbeere. Er wächst auf einer Fläche von 360 ha. Geerntet wurde 2015 auf einer Fläche von 136 ha.

Die Kulturheidelbeere stellt mit 166 ha die zweitwichtigste Strauchbeerenart dar. Auch aufgrund einer stetig steigenden Nachfrage erhöht sich deren Anbaufläche kontinuierlich weiter.

In Brandenburg gewinnen die Aroniabeeren immer mehr an Bedeutung. Obwohl sie als robuste „Powerbeeren“ gelten, minderten Hitze und Trockenheit in diesem Jahr das Ernteergebnis. So wurde von dieser Strauchbeerenart auf einer Fläche von 89 Hektar ein Ertrag von 9,5 Dezitonnen pro Hektar erzielt.

61% der Brandenburger Strauchbeerenfläche wurden von 21 Betrieben nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Die größte Strauchbeerenanbaufläche befand sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Jahr 2015 mit 326 ha, die von 14 Betrieben bewirtschaftet wurden. Erwartungsgemäß bestimmen Sanddorn und Kulturheidelbeeren das Anbaubild. (bbb)

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