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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Brandenburg: 2014 größere Süßkirschenernte
Nach ersten Ertragsschätzungen der Brandenburger Obstbaubetriebe wird die Kirschenernte in diesem Jahr mit insgesamt fast 1.800 Tonnen höher als im Vorjahr ausfallen (2013: 1.439 Tonnen). Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, ist derzeit mit einer Erntemenge von rund 1.360 Tonnen Süßkirschen und 420 Tonnen Sauerkirschen zu rechnen. Im Vergleich zum Vorjahr wären das 43% mehr Süßkirschen, jedoch 15% weniger Sauerkirschen.
Die aktuellen Ertragserwartungen für die Süßkirschen liegen in Brandenburg bei 30 Dezitonnen pro Hektar (2013: 19,0 dt/ha). Dieses Ergebnis würde auch den Durchschnittswert des sechsjährigen Mittels der Jahre 2008 bis 2013 von 21,1 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) übertreffen.
Bei Sauerkirschen werden nach den ersten Vorschätzungen mit rund 41 dt/ha eher überdurchschnittliche Erträge erwartet, denn im Vergleich zum Durchschnitt der letzten sechs Jahre wären dies 22% mehr. Gegenüber 2013 ergibt sich allerdings ein Rückgang um 9% (2013: 44,7 dt/ha).
Süßkirschen werden auf einer Fläche von 460 Hektar angebaut, wobei sich der Schwerpunkt mit mehr als 60% der Anbaufläche im Landkreis Potsdam- Mittelmark befindet.
Die Produktion der Sauerkirschen konzentriert sich vor allem auf die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und auf Potsdam-Mittelmark.
Da Kirschen sehr stark auf Wetterextreme reagieren, kann die Ernte durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden und sich dies auf die endgültige Ertragsschätzung auswirken. (stabbb)

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