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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BOGK: Kartoffelverarbeitungsprodukte werden teurer
Die Verbraucher werden sich bereits in Kürze auf sehr deutlich steigende Preise für alle Kartoffelverarbeitungsprodukte einstellen müssen, so ein Sprecher des BOGK.
Die Lage am Kartoffelmarkt hat sich inzwischen so weit zugespitzt, dass in vielen Teilen Deutschlands weitere Versorgungsengpässe mit Kartoffeln bei der verarbeitenden Industrie auftreten.
Bedingt durch die verspätete Auspflanzung wegen der Witterung, die kalten Temperaturen im Mai und teilweise auch Juni und die jetzt herrschende Trockenheit in vielen Anbaugebieten, entwickeln sich die Frühkartoffeln extrem langsam. Hinzu kommen die Schäden durch Starkregen und Überflutungen im Mai und Juni in weiten Teilen Deutschlands.
Gleichzeitig ist der Bedarf der verarbeitenden Industrie hoch, da die Kartoffeln der Ernte 2012 frühzeitig aufgebraucht sind. Die vorgekeimten oder unter Folie angebauten Bestände, die üblicherweise zur Erstversorgung genutzt werden, mussten deshalb schon vor der vollen Ertragsbildung mit geringem Übergrößenanteil gerodet werden. Die Anschlusspartien sind überwiegend noch nicht erntefähig. Als Folge kann der Bedarf der Industrie nicht gedeckt werden!
Mittlerweile ist die Situation so schwierig, dass die ersten Versorger bereits von der Industrie vorbestellte Kartoffellieferungen streichen müssen.
Falls sich kurzfristig keine Niederschläge einstellen, ist mit einer deutlichen Verschlechterung der Versorgungslage zu rechnen. Die Folgen dieser Wachstumsverzögerung durch die widrige Witterungslage wird Industrie und Verbraucher langfristig beeinträchtigen!

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