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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BOGK: Kartoffelverarbeiter sorgen sich um dramatische Preissprünge
"Wir haben historische Höchststände bei Agrarrohstoffen", so Horst-Peter Karos, Geschäftsführer des BOGK. Gründe hierfür sind unter anderem stark gestiegene Energiekosten, derzeit bis zu 100%, und die damit verbundenen Kostensteigerungen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Auch anhaltende Witterungsrisiken und Versorgungsengpässe stellen die Branche vor eine Herausforderung.
Daneben ergeben sich auch Kostensteigerungen bei Verpackungen und vielen Grundstoffen wie Raps- oder Sonnenblumenölen, die für die Lebensmittelherstellung benötigt werden. Hinzu kommen explosionsartig gestiegene Frachtkosten, ausgelöst durch die coronabedingten Verwerfungen und den Fahrermangel in den Logistikketten.
Der BOGK geht davon aus, dass diese historisch angespannte Marktsituation die kartoffelverarbeitende Industrie auch über das Jahr 2022 hinaus vor große Herausforderungen stellen wird. Die Konsequenz wird sein, so Karos, dass die Unternehmen die Kosten an den Lebensmittelhandel bzw. an den Verbraucher weitergeben müssen. (BOGK)

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