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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BOGK: Kartoffelmarkt in sehr großen Schwierigkeiten
Nachdem bereits am Wochenende der Präsident des Deutschen Bauernverbandes darauf hingewiesen hat, dass die deutschen Bauern auf Bergen von mindestens 350.000 Tonnen Verarbeitungskartoffeln sitzen, die nicht zu Pommes frites bzw. anderen Verarbeitungsprodukten verwertet werden können, bittet nun auch der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. (BOGK) um finanzielle Hilfen, insbesondere für die Landwirtschaft.
Da der Absatz im Bereich der Gastronomien, Kantinen, Großveranstaltungen bezüglich Kartoffelverarbeitungsprodukten nahezu komplett eingebrochen ist, entstehen bei den Landwirten, aber auch bei der verarbeitenden Industrie, erhebliche, nicht mehr zu kompensierende wirtschaftliche Schäden.
Hier muss jetzt die Politik mit Hilfen tätig werden, sei es auf EU-Ebene oder auf nationaler Ebene, sagte der Geschäftsführer der Fachsparte der Kartoffelverarbeitung im BOGK, Horst-Peter Karos.
Ein weiterer wesentlicher Grund für diese dringend notwendige Unterstützung liegt darin, dass in Europa durch einzelne Länder nationale Unterstützung in Form von Hilfen für nicht verarbeitete Kartoffeln gewährt werden, was zu einer dramatischen Wettbewerbsverzerrung bei dem Verkauf von Kartoffelverarbeitungsprodukten, u. a. Pommes frites in Deutschland führen wird. Auch um diese deutliche Benachteiligung abzuwenden, wendet sich der BOGK nun wiederholt an die deutschen Behörden und die deutsche Politik mit der Bitte, hier konkrete Hilfen zu gewähren. (BOGK)

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