- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- BOGK: Erwartet niedrige Kartoffelernte
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BOGK: Erwartet niedrige Kartoffelernte
Die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen behindert das Wachstum der Kartoffeln. Fehlende Niederschlagsmengen und Spitzentemperaturen innerhalb der letzten zwei Monate von bis zu 40 Grad haben deutliche Wachstumsschäden an den Kartoffeln hinterlassen, so Horst-Peter Karos, Geschäftsführer im Bundesverband.
Kartoffeln als flachwurzelnde Pflanze sind auf regelmäßige und ausreichende Niederschläge angewiesen. Experten innerhalb der Industrie verdeutlichen nun, dass die Bestände deutlich unter der Trockenheit leiden und teilweise auch schon irreparabel geschädigt sind. Hinzukommt, dass die mittelfristigen Wetterprognosen aktuell keine Besserung der Niederschlagssituation ausweisen. Die Situation führt auch zu einer deutlichen Verknappung von größeren Kartoffelknollen, die gerade für die Pommes-frites Produktion erforderlich wären. Außerdem gibt es in Deutschland eine ca. 7%ige Reduktion der Kartoffelanbaufläche; in Teilen Europas liegt diese sogar im zweistelligen Bereich. Das rückläufige Angebot zeigt sich bereits jetzt an den Preisnotierungen am Kartoffelmarkt.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.