Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bodenpreise: Wieviel Steigerung ist noch zu ertragen?

Die kontinuierliche Steigerung der Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen in Deutschland ist ein Thema, über das viel und intensiv diskutiert wurde und wird.

Die kontinuierliche Steigerung der Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen in Deutschland ist ein Thema, über das viel und intensiv diskutiert wurde und wird.

Zwischen den Jahren 2000 und 2013 sind die Preise für Ackerland um durchschnittlich 80% gestiegen. In extremen Fällen musste man so für einen Hektar Land je nach Region bis zu 60.000 Euro zahlen. Diese Entwicklung wird von immer mehr Landwirten mit Sorge verfolgt. Existenzgründungen und Expansionen scheinen in solchen Gegenden für den normalen Landwirt kaum noch möglich.

Die Situation wird zusätzlich verschärft, wenn Investoren aus dem außerlandwirtschaftlichen Bereich mitbieten und über höheres Kapital verfügen. Diese Marktteilnehmer scheinen in landwirtschaftlichen Flächen und Höfen ein großes finanzielles Potenzial für die Zukunft zu sehen. Damit könnten sie Recht haben, denn Ackerland wird immer knapper und damit begehrter. Diese Entwicklung lässt sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit beobachten. Die USA zum Beispiel verzeichnen ebenfalls wesentlich höhere Bodenpreise als in den Jahren zuvor. Treibende Faktoren sind die stetig wachsende Weltbevölkerung und expandierende Agrarmärkte.

Eine baldige Lösung des Problems ist nicht in Sicht, da sich die Ansichten der beteiligten Akteure stark unterscheiden. Während zum Beispiel Landwirte der Meinung sind, dass Ackerflächen ihre Produktionsgrundlage darstellen und damit in erster Linie ihnen zur Verfügung stehen sollten, sehen außerlandwirtschaftliche Investoren darin eine Bevorteilung der Landwirte. (Quelle: www.aid.de) 

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