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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Boden des Jahres 2019: Der Kippenboden
Böden sind mehr als „der Dreck unter unseren Füßen“. Sie sind unverzichtbare Lebensgrundlage, und ihr Schutz ist enorm wichtig. Rund ein Viertel der weltweiten Landfläche ist bereits von Degradation (Verschlechterung des Bodens) betroffen. Jedes Jahr gehen geschätzte 24 Mrd. Tonnen fruchtbaren Bodens aufgrund von Erosion, Bebauung, Verdichtung und Ressourcenabbau verloren.
Um die unersetzbare und begrenzte Ressource Boden zu würdigen und für ihren Schutz zu werben, wird seit dem Jahr 2005 jährlich anlässlich des Internationalen Tag des Bodens der "Boden des Jahres" vorgestellt. Die Auswahl trifft das „Kuratorium des Bodens des Jahres“ gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und der „Aktionsplattform Bodenschutz“, bestehend aus der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dem Bundesverband Boden e.V. und dem Ingenieurtechnischen Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V.
Der Kippenboden entsteht vor allem nach dem Braunkohletagebau. Kippenböden sind daher vor allem im Rheinischen Braunkohlenrevier, in der Kölner Bucht sowie auf großer Fläche im Mitteldeutschen Braunkohlerevier bei Leipzig-Halle und im Lausitzer Braunkohlerevier zu finden. Der Weg vom Kippsubstrat zum Kippenboden in der Bergbaufolge ist lang. Die landwirtschaftliche Rekultivierung von Kippenböden ist eine große Herausforderung für die Landwirtschaft, denn Kippenböden weisen andere Merkmale als natürliche Böden auf, da sie aus künstlich umgelagerten Sedimenten entstanden sind. Es ist meist eine Aufkalkung und Durchlüftung notwendig und der Aufbau von organischer Substanz in Form von Humus steht im Vordergrund. Wenn die Landwirte dann wieder Regenwürmer im ehemaligen toten Kippenboden finden, wissen sie, dass sie auf dem richtigen Weg sind. (Quelle: iva.de/IVA Magazin)

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