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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bochum: Zweiter IGA-Stern für Bochumer Park-Projekte
Für die Projekte OSTPARK und Bochumer Parkroute hat die IGA 2027 der Stadt Bochum am Mittwoch, 14. Mai, jeweils den zweiten von drei möglichen Sternen verliehen. Damit hat die Stadt die zweite Qualifizierungsstufe erfolgreich abgeschlossen und ist auf der Zielgeraden zur IGA. „Dass wir uns mit gleich zwei Projekten qualifiziert haben, ist ein starkes Signal. Unsere Stadt übernimmt Verantwortung für die Zukunft des Ruhrgebiets. Bei der IGA 2027 wollen wir zeigen: Bochum ist eine Stadt im Wandel – und wir gestalten diesen Wandel aktiv und mutig mit“, so Bochums Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.
Die Bochumer Parkroute verbindet vier der bedeutendsten Parkanlagen der Stadt: den Stadtpark, den Schlosspark Weitmar, den Westpark und den Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum. Über Fuß- und Radwege wie die Erzbahntrasse, das Parkband West und den ParkwayEmscherRuhr sind die vier Anlagen miteinander vernetzt. Glanzstück der Parkroute ist der Stadtpark, der 2026 sein 150-jähriges Bestehen feiert. Anlässlich dieses Jubiläums und der IGA 2027 investiert die Stadt Bochum 24 Mio. Euro in die Instandsetzung und Sanierung des Parks, mit der im Herbst 2024 begonnen wurde. Bisher wurden unter anderem der Spielplatz erneuert, eine energieeffiziente Beleuchtung installiert, mit der Sanierung des Bismarckturms begonnen und 30 neue Bäume gepflanzt.
Heute schon an Morgen denken: Diese Idee wird im zweiten großen IGA-Projekt der Stadt Bochum, dem OSTPARK, Wirklichkeit. „Als Stadtplaner tragen wir eine besondere Verantwortung für die Gestaltung unserer Lebensräume und unserer Zukunft. Im OSTPARK haben wir uns dieser Verantwortung frühzeitig gestellt und das erste klimaresiliente Wohnquartier Bochums entwickelt“, erklärt Dr. Markus Bradtke. Auf Flächen, auf denen früher auch die ehemalige städtische Gärtnerei und Baumschule standen, entstehen insgesamt 1.300 Wohneinheiten für Familien, Singles, Studierende und Senioren – vom sozialen Wohnungsbau über Mietwohnungen im Mehrfamilienhaus bis zur modernen Stadtvilla. Das Besondere: Der OSTPARK ist eines der ersten klimaangepassten Quartiere der Region. Dabei wird das Quartier Feldmark im Westen des OSTPARKS nach dem Schwammstadt-Prinzip realisiert, das Regenwasser ähnlich wie ein Schwamm aufnehmen, speichern und nutzen kann. Grünflächen zur Rückhaltung des Niederschlags, oberirdische Entwässerungsrinnen, eine Gracht sowie Wasserrückhaltebecken helfen dabei, die Auswirkungen von Überschwemmungen und starken Regenfällen zu minimieren. „Wir freuen uns, in Bochum gleich zwei zukunftsweisende Projekte präsentieren zu können, die uns auf ihre ganz eigene Weise zeigen, wie die Zukunft des Wohnens und Lebens aussehen kann“, erklärt Horst Fischer, Geschäftsführer der Durchführungsgesellschaft der IGA 2027 Ruhrgebiet.

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