- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- BNN: Verband begrüßt Anstrengungen zu eu...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BNN: Verband begrüßt Anstrengungen zu europaweitem Glyphosat-Verbot
Am heutigen Mittwoch treffen sich die Mitglieder des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. in Osnabrück zur jährlichen Mitgliederversammlung. Während der kommenden zwei Tage warten zahlreiche Themen und Entscheidungen auf die Vertreterinnen und Vertreter aus Herstellung, Groß- und Einzelhandel. Neben Neuwahlen von Vorstand und Kuratorium geht es unter dem Schlagwort BNN 2020 auch um Weichenstellungen für die Zukunft.
Zeitgleich treten in Osnabrück die Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern zusammen. Der niedersächsische Minister Christian Meyer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) möchte dort einen Beschluss für ein Glyphosat-Verbot durchsetzen, um den Druck auf die EU-Kommission zu erhöhen, die in diesem Jahr entscheidet, ob die Zulassung des Pestizids in der Europäischen Union für weitere zehn Jahre verlängert wird. Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzengift. Es ist auch unter dem Namen RoundUp bekannt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat erst kürzlich als „wahrscheinlich krebserzeugend“ eingestuft. Der BNN unterstützt den Vorstoß des niedersächsischen Ministers Christian Meyer und ruft zu einem einstimmigen Votum auf.
„Aufgabe des BNN ist die stete und verlässliche Vertretung der Naturkost-Branche in Politik sowie Öffentlichkeit, beispielsweise durch die Unterstützung eines Verbots von Glyphosat. Aber auch die gemeinsame Initiierung und Umsetzung von Visionen zählt zu unserer Arbeit. Zahlreiche Bio-Protagonisten haben sich schon immer dadurch ausgezeichnet, vorausschauend zu agieren und damit ein Stück weit Avantgarde zu sein. In dieser Tradition stehend, haben wir im Bereich Nachhaltigkeit schon viel erreicht, wollen aber noch mehr“, so Elke Röder, Geschäftsführerin des BNN.
Zu den zukunftsträchtigen Inhalten der Tagung gehören unter anderem die Vorstellung des Nachhaltigkeitsmonitors, der seit 2011 stetig optimiert und erweitert wird sowie der Vorstoß zur Etablierung eines Bio-Datenpools für die Naturkost-Branche. Zudem werden das Thema Boden und die Möglichkeiten zur Bewahrung dieser elementaren Lebensgrundlage eine besondere Aufmerksamkeit genießen. Für frische Ideen sorgt ein Vortrag von Studierenden der Hochschule für nach-haltige Entwicklung Eberswalde, die ihre Visionen für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft präsentieren.
Die BNN-Mitgliederversammlung endet am Donnerstag, 7. Mai mit den Wahlen zu Vorstand und Kuratorium sowie weiteren Beschlüssen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.