Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BNN: Leistungen der Ökologischen Züchtung wertschätzen

Fünf Großkonzerne beherrschen 95% des europäischen Saatgutmarktes für Gemüse. Allein in Deutschland werden jährlich 50 Mio. Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet.

Fünf Großkonzerne beherrschen 95% des europäischen Saatgutmarktes für Gemüse. Allein in Deutschland werden jährlich 50 Mio. Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet. Was sich wie ein apokalyptisches Zukunftsszenario liest, ist traurige Realität.

Hoffnung machen da die vielen unterschiedlichen Initiativen aus dem Bereich der Ökologischen Züchtung. Sie stellen sich gegen die vermeintlich unbesiegbaren Agrarriesen, gegen Patenrechte auf Leben und gegen die Grüne Gentechnik. Ihr Ziel ist die Bewahrung der Würde von Pflanze und Tier und ihre Bemühungen in diese Richtung sind der Schlüssel dazu.

Bereits seit vielen Jahren werden alte und neue Sorten sowie Rassen aufgespürt, kombiniert, ausgewählt und weiterentwickelt – natürlich nach den Maßgaben des Ökologischen Züchtungsgedankens. Leider wird in der Öffentlichkeit das Thema nur selten beleuchtet. Andere Herausforderungen scheinen dringender und ein jahre-, oft jahrzehntelanger Züchtungsprozess wenig spannend, um dauerhaft Aufmerksamkeit zu erregen.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. möchte der grundlegenden Arbeit der vielen Züchterinnen und Züchter eine Woche widmen. Vom 11. bis zum 15. Juli werden auf Facebook und Twitter die vielen Protagonisten der Ökologischen Pflanzen- und Tierzüchtung vorgestellt. Nach fünf Tagen soll so ein rundes Bild der bislang geleisteten Arbeit entstanden und möglichst vielen nähergebracht worden sein.

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