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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMV: Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw verlängert
Mit diesem Änderungsgesetz wird die schon bestehende Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw über den 31. Dezember 2025 hinaus verlängert. Damit wird der volle Zeitraum der Befreiungsmöglichkeit der europäischen „Eurovignetten-Richtlinie“ ausgenutzt. Im Jahr 2024 machten emissionsfreie Fahrzeuge 3,9% der neu zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge in der EU aus.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: Mit der Verlängerung der Mautbefreiung bis Mitte 2031 geben wir dem Markthochlauf emissionsfreier Lkw einen ordentlichen Schub. Die Unternehmen haben nun Planungssicherheit und der Umstieg auf emissionsfreie Lkw bleibt attraktiv. Emissionsfreie Lkw bis 4,25 Tonnen technisch zulässige Gesamtmasse sind unbefristet von der Lkw-Maut befreit. Damit schaffen wir wichtige Anreize bei der Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs und unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung.
Ab Anfang 2026 wird es zusätzlich zur automatischen Einbuchung mittels Fahrzeuggerät und der manuellen Einbuchung über Internet oder App eine weitere teilautomatische Einbuchungsmöglichkeit für Fahrten innerhalb Deutschlands geben. Dafür wird die Strecke während der Fahrt unter Verarbeitung der Positionsdaten eines Mobilgerätes, z. B. eines Smartphones, gebucht. Als Einbuchungskanal dient die neue „TollNow“-App der Toll Collect GmbH, die auf einem vom Fahrer mitgeführten Gerät installiert werden muss. Ein Umbuchen, beispielsweise aufgrund einer nicht vorhersehbaren Streckensperrung, ist damit nicht mehr notwendig, wie es im bisherigen manuellen Verfahren der Fall war. Ab Mitte Januar 2026 steht die App zunächst für das Betriebssystem iOS zur Verfügung.
Die Einbuchung mittels der „TollNow“-App soll keine Alternative zu einem klassischem Fahrzeuggerät, sondern eine Weiterentwicklung des manuellen Verfahrens sein. Sie richtet sich daher insbesondere an Gelegenheitsnutzer, die sich kein Fahrzeuggerät einbauen lassen möchten. Diese profitieren von dieser nutzerfreundlichen Einbuchungsmöglichkeit, mit der wir auch einen Beitrag zur weiteren Digitalisierung der Lkw-Maut und zum Bürokratieabbau leisten.

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