Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMUV: Fördert Klima- und umweltfreundliche Produktion von Bio-Tiefkühlgemüse

Die Bio-Frost Westhof GmbH in Schleswig-Holstein erhält rund 6,8 Mio. Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm.

Die Bio-Frost Westhof GmbH erhält eine Förderung von rund 6,8 Mio. Euro.

Das Bundesumweltministerium fördert innovative umweltfreundliche Verfahren und Technik, mit denen die BIO-FROST Westhof GmbH am Standort Wöhrden in Schleswig-Holstein Bio-Frischgemüse zu Tiefkühlgemüse verarbeitet. Hier soll die größte nachhaltige Bio-Frosterei Europas mit einer Verarbeitungsleistung von 240 Tonnen Fertigware pro Tag entstehen. Dafür erhält das Unternehmen rund 6,8 Mio. Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMUV.

Um die Umwelt zu schonen und Produktionsabläufe klimaneutral zu gestalten, setzt die BIO-FROST Westhof GmbH innovative Technik in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Abwasserbehandlung sowie ressourcenschonender Kreislaufwirtschaft ein. Das Förderprojekt verknüpft dabei die regionale Bio-Landwirtschaft mit nachhaltigen und klimafreundlichen Produktionsprozessen.

Durch die Umsetzung des innovativen Konzepts werden gegenüber der Nutzung konventioneller Technik rund zwei Drittel weniger an Energie für Wärme und Strom pro Jahr benötigt; und das bei einer täglichen Verarbeitungsleistung von 240 Tonnen Fertigware. Der Wasserbedarf während des Arbeitsprozesses reduziert sich auf rund ein Zehntel des Verbrauchs beim Einsatz herkömmlicher Technologie. Die neue Anlage hat ein jährliches CO2-Einsparpotential von über 6.000 Tonnen CO2. Durch die Kombination verschiedener innovativer Prozessschritte gibt das Vorhaben so wichtige Impulse für eine nachhaltige, CO2 neutrale Produktionsweise, auch in anderen Bereichen der Lebensmittelproduktion.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. (bmu)

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