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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMU: Wirksamen Insektenschutz im Dialog voranbringen
Das Programm sorgt mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten für mehr Insektenschutz nicht nur in der Landwirtschaft und auf den Agrarflächen, sondern auch in der Stadt und auf den Grünflächen. Neben Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Forschungs-Staatssekretär Christian Luft nahmen hochrangige Vertreter*innen von Umwelt-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden an dem virtuellen Treffen teil.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Auch wenn die Pandemie derzeit unser Leben bestimmt – der Insektenschutz bleibt eine unserer wichtigsten und drängendsten Aufgaben. Denn der Zustand der Insekten wird unser künftiges Leben bestimmen: Eine Welt ohne Insekten hätte drastische ökologische und ökonomische Folgen. Wir haben bereits viel erreicht – allerdings liegt auch noch viel Arbeit vor uns, um das Insektensterben zu stoppen. Deshalb muss das Aktionsprogramm weiterhin konsequent umgesetzt werden. Um wirksame Maßnahmen für den Insektenschutz voranzubringen, bleiben wir im Dialog mit allen wichtigen Akteuren.“
Beim dritten Runden Tisch Insektenschutz stand der aktuelle Umsetzungsstand der Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Insektenschutz (API) im Fokus, das die Bundesregierung im September 2019 beschlossen hat. Die wichtigsten Bausteine des Programms sind das Insektenschutzgesetz, das Bereiche wie Lichtverschmutzung und Biotopschutz betrifft, und die Änderungen im Pflanzenschutzmittelrecht, die den Einsatz von umweltschädlichen Pestiziden wie Glyphosat einschränkt. Beide wurden im Februar vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht.
Weitere Themen des Runden Tisches waren drei Modellprojekte zur Verbesserung des Insektenschutzes in der Agrarlandschaft, an Gewässern und im Siedlungsbereich, die stellvertretend für eine Vielzahl bereits gestarteter konkreter Insektenschutz-Projekte vorgestellt wurden.
Ziel des API ist es auch, die Finanzierung für Insektenschutz-Maßnahmen gezielt zu verbessern. Beispielsweise wurde auf nationaler Ebene ein Sonderrahmenplan zum Insektenschutz in der sog. „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur Küstenschutz“ (GAK) eingeführt, der derzeit mit 85 Mio. Euro Bundesmitteln jährlich ausgestattet ist. Zusammen mit den Landesmitteln stehen damit jährlich über 100 Mio. Euro für den Insektenschutz zur Verfügung.
Zusätzlich werden über das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ in den nächsten sechs bis acht Jahren etwa 60 Mio. Euro in den Insektenschutz fließen. Damit konnten die verschiedensten Projekte zum Schutz von Insekten gefördert und teilweise bereits verwirklicht werden. Seit Anfang des vergangenen Jahres hat das Bundesamt für Naturschutz im „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ 24 Insektenschutz-Vorhaben mit 56 Teilvorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums bewilligt. Zahlreiche weitere Insektenschutzprojekte stehen in den Startlöchern. Verbände, Hochschulen und diverse andere Akteure wurden aufgerufen, ihre Ideen zum Schutz von Insekten einzureichen. Diese Ideen reichen von digitalen Bildungsangeboten über Artenschutzprojekte, Citizen-Science-Ansätze bis hin zu landwirtschaftlichen Projekten. (BMU)

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