Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMLEH: Öko-Fläche in Deutschland wächst leicht

Bundesminister Rainer: "Ökolandbau ist ein starker Partner für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung."

Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer. Bild: © Bundesregierung/Steffen Kugler.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat jetzt die Strukturdaten für die Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft für das Jahr 2024 veröffentlicht. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland wuchs leicht um 1,3% auf 1,91 Mio. Hektar – damit wird in Deutschland nun auf 11,5% der gesamten landwirtschaftlichen Fläche „Bio" produziert. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe nahm leicht um 2,2% ab. Jetzt wirtschaften 35.881 Höfe in Deutschland ökologisch. Zwar nutzten auch 2024 Betriebe die Chance und stellten auf den Ökolandbau um – unter anderem führen aber altersbedingte Betriebsaufgaben und fehlende Hofnachfolgen im Saldo zu einem Rückgang der Betriebszahlen in der ökologischen Landwirtschaft.

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, sagt: „Der Ökolandbau ist ein Innovationsmotor für eine nachhaltige Landwirtschaft, die Höfe sind wichtige Anker im Dorf. Die Flächenzahlen zeigen: Bio wird nachgefragt. Gleichzeitig dürfen wir die Realität in den Betrieben nicht ausblenden: Strukturwandel, schwieriger Generationswechsel und ökonomischer Druck machen auch vor dem Öko-Sektor nicht Halt. Für mich ist deshalb klar: Wer auf Bio umstellen oder weiter ökologisch wirtschaften will, verdient weiter gezielte Unterstützung – von praxisnaher Forschung bis hin zu besseren Vermarktungschancen für heimische Bio-Produkte. Zudem entlasten wir Bio-Betriebe von unnötiger Bürokratie, wie überflüssigen Meldepflichten."

Die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland im Jahr 2024 und die Strukturdaten zur Bio-Entwicklung über die Jahre können Sie online ansehen.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.