Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMLEH: Fördert Projekte zu Robotik und Automatisierung

Automatisierte Systeme und Robotik eröffnen der Landwirtschaft neue Chancen: Sie können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten. Damit tragen sie dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken – auch angesichts steigender Energie- und Lohnkosten sowie knapper Arbeits- und Fachkräfte.

Das BMLEH fördert Projekte zu Robotik und Automatisierung in der Landwirtschaft. Bild: GABOT.

Um diese Potenziale für die Praxis nutzbar zu machen, unterstützt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) mit einem neuen Förderprogramm Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Automatisierung und Robotik mit insgesamt bis zu 9,5 Mio. Euro. Eine entsprechende Förderrichtlinie wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Zum Start des Förderprogramms betont Bundesminister Alois Rainer: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte sind innovativ und setzen schon lange auf modernste Technik. Technologien wie Automatisierung und Robotik helfen dabei, die deutschen Betriebe wettbewerbsfähig zu halten. Sie sichern damit unsere Landwirtschaft insbesondere in Bereichen, die arbeitsintensiv und körperlich belastend sind oder saisonal zusätzliches Personal erfordern, zum Beispiel im Obst- und Gemüseanbau. Aus diesen Gründen fördern wir Projekte, in denen neue praxistaugliche Lösungen für die Landwirtschaft von morgen entstehen.“

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist vereinbart, den Selbstversorgungsgrad mit landwirtschaftlichen Produkten im Obst- und Gemüsebereich zu erhöhen. Um dies zu gewährleisten, ist es unumgänglich, dass händische Arbeiten zunehmend automatisiert werden. Das neue Förderprogramm des BMLEH zahlt zudem unmittelbar auf die Ziele der Hightech-Agenda der Bundesregierung zur Stärkung des Robotikstandorts Deutschland sowie der Digitalisierungsstrategie ein. Die Fördermittel sollen für die Jahre 2027 bis 2030 zur Verfügung gestellt werden. Anträge können bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt werden.

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