Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMEL: "Wir unterstützen den Gartenbau bei der Torfreduktion"

BMEL fördert Fachinformationsstellen zur Torfminderung für Gartenbaubetriebe mit 6,2 Millionen Euro.

Von li. n. re.: Manfred Kohl (LWK NRW), Nele Marx (LWK NRW), Silvia Bender (StS BMEL), Dr. Arne Dahlhoff (LWK NRW), Christoph Hintze (LVG Heidelberg), Simon Busse (FNR), Dr. Thomas Schmidt (BMEL). Bild: FNR/Niehoff.

Torf bleibt am besten im Boden, denn dort trägt er zum Klimaschutz bei. Damit die Gartenbaubetriebe Alternativen zu Torf nutzen können, unterstützen wir sie beim Umstieg. Gute Information ist beim Umstieg sehr wichtig. In diesem Jahr nehmen von uns geförderte, regionale und überregionale Informationsstellen ihre Arbeit auf. Damit bieten wir jedem umstellungswilligen Betrieb fachliche Unterstützung an“, erklärte Silvia Bender, Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf der Grünen Woche. Anlass war die Übergabe des Zuwendungsbescheides an das Verbundvorhaben „Fachinformation für Gartenbaubetriebe zur Umstellung auf torffreie und torfreduzierte Kultursubstrate“, kurz FiniTo, unter Koordination der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Die Torfminderungsstrategie des BMEL hat zum Ziel, den Torfeinsatz im Erwerbsgartenbau bis 2030 weitgehend zu reduzieren. Dabei soll den Gartenbaubetrieben intensiv unter die Arme gegriffen werden. Mit 6,2 Mio. Euro bis 2026 bietet das umfangreiche Vorhaben ein Unterstützungsangebot für die gesamte Branche. Es richtet sich an alle Gartenbau-Sparten: Zierpflanzen, Stauden, Baumschulgehölze, Beerenobst, Gemüsejungpflanzen, Topfkräuter und den Friedhofsgartenbau.

„Unsere Gartenbaubranche, die Obst- und Gemüsebauern und Zierpflanzenproduzenten, setzen auf kurze Wege und schaffen Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Wir unterstützen den wichtigen Sektor dabei, die Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu sein“, so Bender abschließend. (FNR)

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