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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMEL: Politikstrategie Bioökonomie auf gutem Weg
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser, hat die Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung bekräftigt. „Wir sind mit der Strategie auf einem guten Weg“, sagte Bleser anlässlich der heutigen Veröffentlichung einer Marktanalyse zu nachwachsenden Rohstoffen. „Die Analyse stellt eine gute Basis insbesondere für die stoffliche Nutzung dar. Damit sind wir dem Ziel näher, unsere Wirtschaft unabhängiger von endlichen fossilen Rohstoffen zu machen und gleichzeitig das Klima zu schonen.“
Für die zielgerichtete Marktentwicklung nachwachsender Rohstoffe hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits frühzeitig Marktanalysen erstellen lassen. Bei der aktuellen „Marktanalyse Nachwachsende Rohstoffe“ hat die Meo Carbon Solutions GmbH im Auftrag des BMEL alle wesentlichen Märkte der stofflichen und energetischen Nutzung bei nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland analysiert. Die Studie zeigt auf, dass nachwachsende Rohstoffe in den vergangenen Jahren in vielfältigsten Märkten Einzug gehalten haben. Während beispielsweise in den Märkten für Baumaterialien sowie für Kunst- und Werkstoffe die Ziele voraussichtlich erfüllt werden, seien vor allem in der chemischen Industrie und bei Biokraftstoffen noch weitere Anstrengungen beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe erforderlich. Von grundlegender Bedeutung für die weitere Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen ist laut Studie die Sicherstellung einer nachhaltigen Produktion. Dabei stelle die Ermittlung und Reduktion von Treibhausgasemissionen eine besondere Herausforderung dar.
Bei der Vorstellung der Studie wies Bleser darauf hin, „dass eine biobasierte, von fossilen Ressourcen weitgehend freie Wirtschaft ein noch deutlich höheres Maß an Effizienz bei den eingesetzten Rohstoffen erzielen müsse. Nutzungskaskaden und die Verwendung von Rest- und Abfallstoffen müssen deshalb besonders für den Ausbau nachwachsender Rohstoffe in den Vordergrund gestellt werden“.
Die „Marktanalyse Nachwachsende Rohstoffe“ wurde von Mitte 2011 bis Anfang 2013 federführend von der Meo Carbon Solutions GmbH unter Mitarbeit des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen und Verfahrenstechnik, des Fraunhofer Instituts für angewandte Polymerforschung, des Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) an der Hochschule Hannover sowie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel durchgeführt. Die Studie stellt für alle untersuchten Märkte die bisherige Entwicklung, den aktuellen Status quo und Szenarien für das Jahr 2020 in einer einheitlichen Systematik dar. Zudem wurden Prognosen zum Flächenbedarf für den Anbau nachwachsender Rohstoffe vorgelegt. (BMEL)
Nähere Informationen zu der Studie sind abrufbar unter:
www.fnr.de/marktanalyse (BMEL)

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