Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMEL: Mehr Investitionen in Forschung und Innovation

Klöckner: "Fakten und Forschung können emotional aufgeheizten Debatten zu mehr Sachlichkeit verhelfen."

Bundesministerin Julia Klöckner. Bild: CDU Rheinland-Pfalz.

Bundesministerin Klöckner traf Präsidenten der acht nachgeordneten Behörden und Forschungsinstitute des BMEL zur Arbeits- und Abstimmungsrunde: Mehr Investitionen in Forschung und Innovation geplant.

Bundesministerin Julia Klöckner: „Mir ist wichtig, dass wir unsere politischen Entscheidungen auf Grundlage von Fakten, Wissenschaft und Forschungsergebnissen fällen und uns bei den Debatten nicht von Stimmungsmache und emotional aufgeheizten Auseinandersetzungen treiben lassen. Deshalb investieren wir in die Expertise unserer nachgeordneten Behörden und Forschungsinstitute. Die Bandbreite unserer Ressortforschung ist enorm: Sie reicht von Empfehlungen für gesunde Ernährung in allen Lebensphasen über Forschung zu widerstandsfähigen Nutzpflanzen über den umweltverträglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Messung von Tierwohl bis hin zu nachhaltiger Fischerei in unseren Meeren. Seit zwei Jahren haben wir zudem ein eigenes wissenschaftliches Bienenschutzinstitut. Forschung ist unverzichtbar: Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für mich die Basis, auf der wir auch weiterhin Entscheidungen treffen. Außerdem stehen unsere Behörden für sichere Lebensmittel so-wie verlässliche Verbraucherinformation und sind Projektträger für innovative Ideen.“

Hintergrund

Zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gehören folgende nachgeordnete Behörden und Forschungsinstitute:

  • Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
  • Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
  • Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut - Bundesforschungsinstitut für LändlicheRäume, Wald und Fischerei
  • Bundessortenamt
  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
  • Bundesinstitut für Risikobewertung
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Die nachgeordneten Behörden des BMEL beschäftigen über 8.000 Mitarbeiter. Sie sind an über 40 Standorten in 15 Bundesländern vertreten. Im vergangenen Jahr wurden sie mit rund 664 Mio. Euro aus dem Haushalt des BMEL finanziert. Die Ressortforschung des BMEL hat eine hohe Reputation in der wissenschaftlichen Community und ist in den letzten Jahren vom Wissenschaftsrat gut bis sehr gut bewertet worden. (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.