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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMEL: Klimaschutzprogramm 2023 führt Maßnahmen fort
Im Sektor Landwirtschaft werden die bereits laufenden erfolgreichen Maßnahmen zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes fortgeführt und verstetigt. Dies gilt insbesondere für die weitere Reduzierung der Emissionen aus der Düngung sowie aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung.
Im Bereich natürlicher Klimaschutz ist das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz die Hauptmaßnahme, um natürliche Senken von Kohlenstoff und Biodiversitätsschutz voranzubringen. Dazu gehören Humusaufbau und –erhalt, Moorbodenschutz und klimaresiliente Wälder.
Der Landwirtschaftssektor hält seine im Klimaschutzgesetz festgelegten Ziele derzeit umfassend ein. 2022 belief sich der Ausstoß von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft auf 61,6 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente, das waren 6,4 Mio. Tonnen weniger als vorgesehen. Bis 2030 soll der Ausstoß auf 56 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente sinken.
Der Großteil der Emissionen der Landwirtschaft besteht aus Lachgas, das durch den Abbau von Stickstoffdüngern entsteht, sowie aus Methan, das bei Verdauungsprozessen von Wiederkäuern entsteht. Auch bei der Lagerung von Gärresten bei Biogasanlagen oder Gülle kann Methan entweichen. Schon das Klimaschutzprogramm 2030 setzte hier an mit Maßnahmen zur Senkung der Stickstoffüberschüsse, mehr Vergärung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und dem Ausbau des Ökolandbaus. Letzteres wurde durch das Ziel der Bundesregierung, 30% Ökolandbau bis 2030 zu erreichen, bereits weiter gestärkt. Das Klimaschutzprogramm 2023 schreibt die erfolgreichen bisherigen Maßnahmen im Landwirtschaftssektor nun fort und baut sie zusätzlich aus, denn bis 2030 sind weitere Reduktionen der Treibhausgasemissionen nötig.
Die geplanten Maßnahmen im Klimaschutzprogramm 2023 im Einzelnen:
- Klima- und tiergerechte Nutztierhaltung und nachhaltige Lebensmittelkette
- Verbesserte Datenverfügbarkeit bei der landwirtschaftlichen Düngung
- Prüfung der Anpassung von Qualitätsparametern zur Backweizenbewertung und der Etablierung bei der aufnehmenden Hand zur Einsparung von Stickstoff-Qualitätsgaben bei der Backweizenerzeugung
- Weiterentwicklung des Förderprogramms zur Erhöhung der Energieeffizienz
- Erarbeitung einer Ernährungsstrategie der Bundesregierung
- Weitere Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

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