Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMEL: Klimaschutz durch Torfersatz

Torf ist der wichtigste Ausgangsstoff für Substrate im Gartenbau. Doch mit seiner Verwendung sind auch klimaschädliche Auswirkungen verbunden.

Entwicklung von Alternativen zur Torfverwendung in Kultursubstraten wird vom Bundesministerium gefördert. Bild: GABOT.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert daher die Entwicklung von Alternativen zur Torfverwendung in Kultursubstraten. Projektideen können bis zum 28. Juni 2019 beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) und bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) eingereicht werden.

Torf ist gut verfügbar, günstig und weist sehr gute pflanzenbauliche Eigenschaften auf. Aus diesem Grund wird Torf im Gartenbau umfangreich eingesetzt. Seine Gewinnung und Verwendung als Kultursubstrat trägt jedoch zum Klimawandel bei. Gleichwertige Alternativen zu ökonomisch vertretbaren Bedingungen stehen noch nicht zur Verfügung.

Drei Fördermodule

Um die Nachhaltigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Gartenbaus in Deutschland zu stärken, unterstützt das BMEL innovative Vorhaben, die insbesondere die Umstellung auf torfreduzierte oder -freie Substrate fördern. Drei Module mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten wurden daher eingerichtet:

Modul A – Innovationsförderung

Modul A adressiert Vorhaben, die sich schwerpunktmäßig mit pflanzenbaulichen Fragestellungen befassen. Bei ihnen ist die Beteiligung der Privatwirtschaft obligatorisch und der Fokus liegt auf einer wirtschaftlichen Verwertung der Forschungsergebnisse.

Modul B – Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Modul B unterstützt Projekte, die ebenfalls pflanzenbauliche Fragestellungen bearbeiten, sich jedoch insbesondere auf ökologischen und nachhaltigen Landbau beziehen. Die Vorhaben zielen auf grundlagen- und entwicklungsorientierte Forschung sowie Wissenstransfer ab.

Modul C – Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Modul C fördert Vorhaben mit dem Schwerpunkt auf der Verwendung nachwachsender Rohstoffe als Torfersatz. (BMEL)
 

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