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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMEL: Gute Kartoffelernte 2023 trotz Wetterkapriolen
Die Kartoffelernte 2023 fällt laut erster Auswertung gut aus. Mit 10,9 Mio. Tonnen Kartoffeln ernteten die deutschen Landwirtinnen und Landwirte knapp 2% mehr als im Vorjahr und etwa 1% mehr als im mehrjährigen Durchschnitt. Im bundesdeutschen Durchschnitt wurden je Hektar rund 41 Tonnen Kartoffeln und damit etwa 3% mehr als 2022 geerntet. Im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt bleibt das Ergebnis stabil. Mit insgesamt 262.600 Hektar schrumpfte die Anbaufläche verglichen mit 2022 leicht um 4.000 Hektar. Auch in Niedersachsen, dem mit 45% Flächenanteil bedeutendsten deutschen Kartoffelgebiet, bauten die Landwirte auf einer kleineren Fläche Kartoffeln an. Die niedersächsischen Betriebe ernteten dabei mit rund 5,1 Mio. Tonnen etwa 3% weniger als 2022.
Geprägt war das Kartoffeljahr 2023 von den Folgen der Klimakrise. So konnten die Knollen witterungsbedingt nur verzögert gepflanzt werden und wuchsen durch das kalte und nasse Frühjahr auch langsamer. Im Sommer trockneten die Dämme dann zunächst aus, bis der viele Regen im Juli und August zu stärkerem Schädlingsdruck führte. Die Ernte musste witterungsbedingt teilweise unterbrochen werden und verzögerte sich vielerorts. Aus diesem Grund kann – insbesondere mit Blick auf die Qualitäten – aktuell noch kein abschließendes Fazit zur diesjährigen Kartoffelernte gezogen werden. Witterungsbedingt ist aber davon auszugehen, dass die Qualitäten regional sehr unterschiedlich sein werden und auch davon abhängen, wann und wie Betriebsleiterinnen und -leiter im Vegetationsverlauf agiert haben.
Aufgrund der leicht unterdurchschnittlichen Erträge, einem knappen Angebot aus dem Ausland und gestaffelter Erntereife waren die Erzeugerpreise für Frühkartoffeln in diesem Jahr höher als in den Vorjahren. Die Preise für die Haupternte sind im August sehr hoch gestartet, bewegten sich zuletzt wieder in Richtung eines normalen Niveaus. (BMEL)

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