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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BMEL: Fördermittel aus dem Energie- und Klimafonds
Ohne Speicher wird die Energiewende nicht gelingen, da sind sich die Experten einig. Und mit einem Fortschreiten der Energiewende nimmt der Bedarf an Speicherlösungen zu. Einen starken Innovationsschub, deutlich sinkende Kosten und profitable Geschäftsmodelle bis zum Jahr 2030 erwarten zum Beispiel die Unternehmensberater von Roland Berger in ihrer aktuellen Studie "Business models in energy storage“1 . Und die Deutsche Energie-Agentur (dena) fordert in ihrer neuen „Roadmap Power-to-Gas“2 bessere Rahmenbedingungen für diese Technologie, weil sie u. a. als saisonaler Energiespeicher im Winter auftretende Bedarfsspitzen im Wärmesektor abdeckt.
Generell erfordern die fluktuierenden erneuerbaren Energien und die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme/Kälte und Mobilität verschiedene Optionen der Energiespeicherung. Die besonders vielfältige Bioenergie kann selbst Quelle zu speichernder Energie sein - allein oder im Konzert mit anderen Erneuerbaren - oder aber eine wichtige unterstützende Rolle in Speicherkonzepten spielen. Diese schließen Strom-, Wärme- und Gasspeicher sowie weitere Speicheroptionen ein, die als Kurz- und Langzeitspeicher Verwendung finden. Innovative Ideen dafür wirbt das BMEL im EKF-Förderschwerpunkt „Systemintegration von Bioenergie“ (Kurztitel) ein.
Förderfähig sind Projekte, die sich auf neue Technologien zur Energiespeicherung und/oder die Weiterentwicklung bestehender Systeme beziehen. Auch die innovative Logistik einer Speicherkette, innovative Infrastrukturlösungen oder neue Geschäftsmodelle können Gegenstand von Förderprojekten sein. Die Bedeutung dieser wichtigen Querschnittstechnologie im Hinblick auf Treibhausgas-Minderung, Systemstabilität oder Energieeffizienz sollte ebenfalls eingehend analysiert werden.
Ansprechpartner für das Förderthema „Entwicklung von Speichertechnologien für Bioenergie und Analyse der Rolle innovativer Speichertechnologien im Hinblick auf THG-Minderung, Systemstabilität und/oder Energieeffizienz“ im Rahmen des o.g. EKF-Förderschwerpunktes ist Dr. Thorsten Gottschau von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR). Die FNR betreut als Projektträger des BMEL die beiden EKF-Förderschwerpunkte zum Thema Bioenergie.

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