Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BMEL: Bundesprogramm Energieeffizienz startet

Nachdem das erfolgreiche Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau im Jahr 2013 nicht verlängert worden war, steht den gärtnerischen Produktionsbetrieben ab 01.01.2016 ein neues Programm zur Förderung von Investitionen und Beratung zur Verfügung.

Nachdem das erfolgreiche Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau im Jahr 2013 nicht verlängert worden war, steht den gärtnerischen Produktionsbetrieben ab 01.01.2016 ein neues Programm zur Förderung von Investitionen und Beratung zur Verfügung. Der Zentralverband Gartenbau e.V. begrüßt das Förderprogramm im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung ausdrücklich.

Am 2. November überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth (BMEL) in Berlin dem Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) Jürgen Mertz und dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied die Richtlinien des Bundesprogrammes zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

„Eine Verbesserung der Energieeffizienz für Gartenbaubetriebe ist enorm wichtig. Durch das Verbundprojekt ZukunftsInitiative NiedrigEnergieGewächshaus (ZINEG) konnten diesbezüglich bereits wertvolle Forschungsergebnisse gewonnen werden. Mit dem nun vorliegenden Bundesprogramm steht die praxisnahe Umsetzung nun auf einer soliden finanziellen Basis“, so ZVG-Präsident Mertz.

Für das Bundesprogramm stellt die Bundesregierung diesbezüglich 15 Mio. Euro in 2016 und je 25 Mio. für 2017 und 2018 bereit. Der ZVG setzt sich seit Jahren für eine energieeffiziente Produktion im Gartenbau ein und hatte wiederholt auf die Notwendigkeit entsprechender Bundesförderungen hingewiesen.

Auch Verkaufsgewächshäuser sind über den NAPE förderungsfähig. Dies hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem ZVG am 23. Oktober in einem persönlichen Gespräch mit Jürgen Mertz bestätigt. Für sie sollen die entsprechenden Programme der KfW zur Verfügung stehen. (ZVG) 

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