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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Blumenzwiebel des Jahres 2011: Die Kaiserkrone
Die Kaiserkrone, botanisch Fritillaria imperialis, ist von niederländischen Pflanzenspezialisten zur „Blumenzwiebel des Jahres 2011" gekrönt worden. Der Gattungsname ´Fritillaria´ stammt aus dem Lateinischen. Er bedeutet übersetzt ´Würfelbecher´ und nimmt Bezug auf die Form der Blüten. Die Bezeichnung ´imperialis´ bedeutet ´kaiserlich´. Und wirklich, man kann der Kaiserkrone Erhabenheit, Größe und Hoheit nicht absprechen. Es ist schon beeindruckend und imposant, wie sich auf einem 80 bis maximal 120 Zentimeter hohen Stiel in den Monaten April bis Mai ein Kranz von roten, orangefarbenen oder gelben Blütenglocken präsentiert. Darüber befindet sich eine üppige Krause aus spitzen, in die Lüfte ragenden Blättern. Während die Stängel bis über ihre untere Hälfte mit lanzettlichen und parallelnervigen Blättern bewachsen sind, stehen im letzten Drittel keine Blätter mehr, so dass die farbigen Blütenglocken einen kronigen Auftritt haben.
Ursprünglich ist die Kaiserkrone in der Südosttürkei, im Nordirak, im West- und Südiran, in Afghanistan, in Pakistan und im Kaschmir beheimatet. Hier findet man sie an steinigen Hängen und in Höhenlagen von 1250 bis 3000 Metern. In Mitteleuropa wird Fritillaria imperialis seit spätestens 1573 kultiviert. Es gibt zahlreiche Sorten mit orangen, gelben, oder ziegelroten Blüten.
Wenn man im August schon Zwiebeln bekommt, so ist das ideal, denn bereits im September beginnt das Wurzelwachstum. Und je mehr Wurzeln die Kaiserkrone bilden kann, desto kräftiger und beeindruckender blüht sie im nächsten Jahr. Gesetzt werden die Zwiebeln 15 bis 20 Zentimeter tief. Der Boden sollte wasserdurchlässig sein. Da die Kaiserkrone ursprünglich aus Gegenden mit schlechtem, steinigen Boden stammt, wird sie den Gartenliebhaber auch bei härteren Bedingungen mit ihrer Schönheit erfreuen. Nur bei allzu starker Nässe reagiert die Zwiebel empfindlich. Schwere Böden sollten deshalb vor der Pflanzung verbessert und durchlässig gemacht werden. Danach kann die Zwiebel auf ein dickes Sandbett gesetzt werden. Am besten gedeiht Ihre Majestät an einer sonnigen Stelle. Dann blüht sie auch wieder im nächsten Frühling. Ab und zu ein wenig organischer oder mineralischer Dünger spornt ihren kaiserlichen Ehrgeiz zu Höchstleistungen an. Übrigens wird der Kaiserkrone nachgesagt, dass sie wegen ihres Geruchs eine abschreckende Wirkung auf Wühlmäuse habe. Deshalb ist sie die perfekte Begleiterin für andere Zwiebelschönheiten wie Narzissen, Tulpen oder Krokusse. (Quelle: IZB)

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