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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Blumensträuße via Internet
Im Jahr 2014 werden 80-90% aller Blumensträuße in Europa via Internet bestellt. Das sagte Erik Siekmann, Vorstand des online-Blumenvermarkters Blume2000.de, auf dem World Cut Flowers Congress, der vom 8. bis zum 10. Oktober 2007 in Amsterdam stattgefunden hat. Derzeit betrage der Anteil noch nicht einmal 50%.
Das Schlüsselwort beim Internethandel heißt ’findability’ – ’gefunden werden’. Wer nicht gefunden werde, könne aufhören, führt Siekmann weiter aus. Dabei bezeichnete er die vielen anderen Geschenkartikel, die im Internet angeboten würden als neue Konkurrenz.
Ähnlich wie Erik Siekmann in Europa sieht auch Monica Woo von 1-800 Flowers die Lage auf dem amerikanischen Markt. „Wir wachsen jährlich um 8-9% während sich der amerikanische Gesamtmarkt verschlechtert. Von 2003 bis 2005 nahm der Umsatz um 6% und die Anzahl der Transaktionen um 3% ab.“ Und die Anzahl von Blumenhändlern sinke immer weiter. Darauf müsse man sich einstellen, so Woo abschließend. (ah)

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