Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Blumen- & Zierpflanzenmarkt 2016 erwartet Rekord

Nachdem der Markt für Blumen und Zierpflanzen und auch die grüne Branche in den vergangenen Jahren immer wieder mit rückläufigen Einkaufsmengen oder sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, scheint sich ein Rekord anzukündigen. Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis der ersten neun Monate des Jahres 2016 steuert das Marktvolumen auf 8,7 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen) zu.

Nachdem der Markt für Blumen und Zierpflanzen und auch die grüne Branche in den vergangenen Jahren immer wieder mit rückläufigen Einkaufsmengen oder sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, scheint sich ein Rekord anzukündigen. Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis der ersten neun Monate des Jahres 2016 steuert das Marktvolumen auf 8,7 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen) zu. Das wäre ein Wachstum von gut 2% im Vergleich zum Vorjahr, wobei einige Segmente deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt.

Die Pro-Kopf-Ausgaben werden wohl knapp 107 Euro erreichen. Die Zunahme in den Ausgaben zeigen sich vor allem bei Zimmerpflanzen, die auf 19 Euro zulegten. Beet- & Balkonpflanzen erreichten die Marke von 22 Euro knapp. Schnittblumen, als größtes Marktsegment konnten ihre gut 37 Euro ebenso stabil halten wie Stauden (6 Euro), Gehölze (17 Euro) und Blumenzwiebeln (3 Euro).

Im Vorjahresvergleich zeigt sich für alle Segmente Wachstum. Allerdings gibt es einige, die weniger stark wachsen als der Gesamtmarkt. Zu den Gewinnern gehören Kräuter, Gehölze und Stauden zum wiederholten Mal, während bei grünen Zimmerpflanzen mit einem Vorjahresplus von knapp 4% (0,4 Mrd. Euro) erstmalig seit Jahren wieder Zuwächse zu verzeichnen sind.

Das Marktsegment der Kräuter wuchs mit einem Vorjahresplus von gut 5% am stärksten und erreichte so ein Volumen von 0,2 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen). Gehölze erreichten 2016 ein Marktvolumen von gut 1,4 Mrd. Euro, was einem Vorjahresplus von knapp 4% entspricht. Die Segmente Stauden und Blumenzwiebeln erreichten beide Steigerungsraten von gut 3%, was bei Stauden zu einem Marktvolumen von 0,5 Mrd. Euro führt, bei Blumenzwiebeln zu knapp 0,3 Mrd. Euro. Schnittblumen, blühende Zimmerpflanzen und Beet- & Balkonpflanzen entwickelten sich unterdurchschnittlich. Mit einem Plus von jeweils knapp 2% erreicht das Marktvolumen der Schnittblumen gut 3 Mrd. Euro, das der blühenden Zimmerpflanzen rund 1,1 Mrd. Euro. Die Beet- & Balkonpflanzen bilden bei den Steigerungsraten für 2016 das Schlusslicht. Mit einem Wachstum von weniger als 1%, wird das Marktvolumen von 1,8 Mrd. Euro knapp verfehlt. (ZVG/AMI)

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