Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BLE: Woher importieren wir unser Gemüse?

Ein großer Teil des frischen Gemüses, das wir in Deutschland verbrauchen, wird aus dem Ausland importiert.

In Deutschland wird viel Gemüse aus dem Ausland importiert. Grafik: BLE.

Die mit Abstand wichtigsten Lieferländer sind Spanien und die Niederlande. Besonders auffällig ist das bei Gurken: Rund 84% der importierten Gurken kommen aus diesen beiden Ländern.

Mengenmäßig sind Tomaten das wichtigste Importgemüse. 2024 wurden rund 736.000 Tonnen nach Deutschland eingeführt – fast die Hälfte davon aus den Niederlanden. Tomaten sind das beliebteste Gemüse hierzulande, aber nur etwa 12% der Frischware stammen aus heimischem Anbau. Nimmt man auch verarbeitete Tomatenprodukte hinzu, sinkt der Anteil sogar bis auf knapp 4%.

Anders sieht es beim Salat aus: Mehr als die Hälfte des hierzulande verbrauchten Salats wird von der heimischen Landwirtschaft angebaut. Die für den deutschen Markt zusätzlich benötigten Salate werden zu 71% aus Spanien und Italien importiert.

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