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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BLE: Kartoffelbilanz 2021/22
Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) verbrauchte im Wirtschaftsjahr 2021/22 jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger 20,3 kg Speisefrischkartoffeln (-3,7 kg) und 35,8 kg Kartoffelerzeugnisse, wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips (+200 Gramm).
Damit setzt sich der Trend, der durch den Beginn der Coronapandemie eine Umkehrung verzeichnete, nun weiter fort: Es werden wieder mehr Kartoffelerzeugnisse und weniger Speisefrischkartoffeln verbraucht. Mögliche Gründe sind die Corona-bedingten Lockerungen sowie ein warmer und sehr sonniger Frühling 2022, der zu einem weiter steigenden Außer-Haus-Verzehr geführt haben könnte.
Selbstversorgungsgrad auf 150% gestiegen
Im Wirtschaftsjahr 2021/22, das den Zeitraum von Juli 2021 bis Juni 2022 umfasst, deckte die heimische Erzeugung den inländischen Bedarf an Kartoffeln zu 150%. Dies ist ein Plus von sieben Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
Niederlande sind wichtigster Handelspartner
Aufgrund der Erzeugungsmengen und großer Verarbeitungskapazitäten spielt der Export von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen eine wesentliche Rolle für die Kartoffelwirtschaft in Deutschland. Insgesamt wurden im Wirtschaftsjahr 2021/22 rund 6 Mio. Tonnen Kartoffeln als Frischware oder in Form verarbeiteter Erzeugnisse ausgeführt.
Demgegenüber standen Einfuhren von rund 2,5 Mio.Tonnen. Deutschland ist somit Nettoexporteur von Kartoffeln und deren Erzeugnissen. Mengenmäßig wichtigster Handelspartner beim Im- und Export sind die Niederlande. Im gegenseitigen Handel mit Speisekartoffeln spielt die Nähe der Verarbeitungsstandorte der deutschen und niederländischen Kartoffelindustrie eine wesentliche Rolle. (BLE)

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