Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BKE: Heimische Bio Kartoffeln werden stärker nachgefragt

Nach den Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung und der AMI werden in Deutschland wieder mehr Bio Kartoffeln gekauft, der Absatz stieg im September dieses Jahres um ca. 16% im Vergleich zum Vorjahr.

Nach den Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung und der AMI werden in Deutschland wieder mehr Bio Kartoffeln gekauft, der Absatz stieg im September dieses Jahres um ca. 16% im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem Einbruch im ersten Halbjahr hält dieser Trend weiter an. Das bestätigen auch die Landwirte des Bio Kartoffel Erzeuger Vereins.

„Der Absatz läuft sehr gut, heimische Ware wird nachgefragt. Was uns jetzt noch fehlt, ist ein kostendeckender Erzeugerpreis. Um von unserer Arbeit auch leben zu können, muss eine 4 davor stehen, das belegen verschiedene Kostenrechnungen der Landwirtschaftskammern und der Fachberater. Davon sind wir aber noch weit entfernt“, meint Monika Tietke, Geschäftsführerin des Vereins.

Nach Abschluss der Ernte und einer Bewertung der vermarktbaren Menge, ist der prognostizierte „Berg“ deutlich geschrumpft. So relativiert sich die Menge wieder, dem auch der Preis angepasst werden muss. Die Situation hat sich inzwischen zu einem Verkäufermarkt gedreht, trotzdem zieht der Erzeugerpreis nicht entsprechend nach.

Nach einer bundesweiten Prüfung der Biokartoffeln bei den Mitgliedern des Vereins und den Handelspartnern in den Lägern sind große qualitative Unterschiede nicht nur in den einzelnen Regionen zu verzeichnen. Selbst auf der Erzeugerebene gibt es sehr unterschiedliche Partien. Wer langfristig gute heimische Ware vermarkten will, sollte jetzt Kontakt zu seinen Lieferanten und Erzeugern aufnehmen und sich selbst ein Bild über Mengen und Qualitäten machen.

Die gestiegene Nachfrage und die vermarktbare Menge der Biokartoffeln rechtfertigen die Forderung der Landwirte nach einem marktgerechten Preis. (BKE) 

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