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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Birne: Die süße Schwester des Apfels
Die süße Schwester vom Apfel hat dank ihren guten Lagerungsbedingungen eine lange Saison. Von August bis April ist sie saisonal. Birnen werden kurz vor der Reife geerntet und reifen während ihrer Lagerungszeit nach. So können wir fast das ganze Jahr über von Schweizer Birnen und ihren Nährstoffen versorgt werden.
Nicht nur die Frucht selbst, sondern auch ihr Holz ist wertvoll. Birnbaumholz wird oft für Möbelstücke verwendet. Der Birnbaum gehört zu den ältesten europäischen Kulturpflanzen, und so auch die Birne. Schon für die Römer und alten Griechen gehörte die Frucht auf den Speiseplan.
Über 2.500 Sorten
Vor einem Jahr wurden in der Schweiz Birnen auf einer Nettofläche von 731,38 Hektar angepflanzt. Dabei sind mit Abstand die größten Lieferanten der Kanton Thurgau mit 238,87ha und das Wallis mit 297,5 ha. Weltweit gibt es mittlerweile über 2.500 Birnensorten. Der führende Produzent der Frucht ist China.
Die importierten Birnen stammen dieses Jahr bisher hauptsächlich aus Belgien, Afrika und den Niederlanden. Bis jetzt wurden insgesamt 9560,3 Tonnen importiert. Von August bis April wird auch Italien als Lieferant dazustoßen. Doch ein wichtiger Produzent soll immer noch die Schweiz bleiben. Mitte August schätzte der Schweizer Obstverband die Birnenernte auf 18.943 Tonnen. Dies wäre 1% weniger als im Vorjahr.
Die Kräftige, Vielseitige und Zartschmelzende
Fast die Hälfte unserer Schweizer Birnen werden nicht als frische Frucht gegessen. Sie werden oft zu Saft, Destillaten oder Trockenfrüchten verarbeitet. Zu den meist angebauten Sorten in der Schweiz gehört die Kaiser Alexander – die Kräftige, die vor allem im Thurgau zu Hause ist. Durch ihr süßes und würziges Aroma ist sie für Desserts und zum Einmachen geeignet. Die Sorte Willams – die Vielseitige, ist im Wallis weit verbreitet. Sie ist nur im September und Oktober erhältlich und wird hauptsächlich zum bekannten Obstbrand Williams verarbeitet. Zu guter Letzt gehört die Conférence – die Zartschmelzende zu den Spitzenreitern in der Schweiz. Sie hat ein mittelfestes Fruchtfleisch und eignet sich unter anderem zum Dörren. (lid.ch)

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