Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bioland: Trilog für Nachbesserungen nutzen

Bioland kritisiert die jetzt verabschiedete Position der Agrarminister zur EU-Agrarreform und fordert die Beteiligten des Trilogs zu Nachbesserungen auf.

Bioland kritisiert die jetzt verabschiedete Position der Agrarminister zur EU-Agrarreform und fordert die Beteiligten des Trilogs zu Nachbesserungen auf. „Sowohl die Beschlüsse des EU-Parlaments als auch die des Agrarrates sind geprägt von faulen Kompromissen und nationalen Egoismen. Die Ökologisierung der Landwirtschaft bleibt so auf der Strecke“, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge. „Europas Bürger erwarten von einer Agrarreform, dass sie für ihre Milliarden an Steuergeldern, die für Agrarsubventionen ausgegeben werden, entsprechende gesellschaftliche Gegenleistungen bekommen", so Plagge weiter.

"Bioland fordert EU-Parlament, Agrarrat und EU-Kommission auf, an den ursprünglichen Plänen von Kommissar Ciolo" zum Greening festzuhalten. Die EU-Kommission muss bei den Verhandlungen standhaft bleiben. Das bedeutet von Beginn an mindestens sieben Prozent ökologische Vorrangflächen, Schutz von Wiesen und Weiden sowie die Eindämmung von Monokulturen. „Wir müssen diejenigen bäuerlichen Betriebe stärken, die eine vielseitige Kulturlandschaft erhalten, Gewässer und Böden schonen sowie Tiere artgerecht halten“, sagt Plagge.

Zudem fordert Bioland eine bessere finanzielle Ausstattung der 2. Säule, die der Umwelt zugute kommt. Nur so kann die Maxime „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ noch gerettet werden. "Gezielte Maßnahmen wie die Unterstützung des ökologischen Landbaus und der Ausbau der Agrar-Umweltmaßnahmen müssen der Schwerpunkt der 2. Säule werden“, so Plagge. Die Bundesregierung muss die Möglichkeit einer Umschichtung von 15% der Mittel aus der 1. in die 2. Säule nutzen, damit die Bundesländer eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik umsetzen können. (bioland)

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