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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Biodiversität im Fokus: Staatssekretär besucht F.R.A.N.Z.-Betrieb
Eingeladen haben die projektleitenden Institutionen – der Deutsche Bauernverband und die Umweltstiftung Michael Otto – gemeinsam mit dem Projektpartner Stiftung Rheinische Kulturlandschaft sowie dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband. Ziel des Termins war es, die im F.R.A.N.Z.-Projekt umgesetzten Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität vorzustellen und vertiefend Wege zu identifizieren, wie diese bei der Weiterentwicklung der Förderung von Agrarumweltmaßnahmen berücksichtigt werden
könnten.
Staatssekretär Dr. Martin Berges: „Die Landwirtschaft leistet wichtige Beiträge für die Ernährungssicherheit und zugleich zur Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Deshalb ist es wichtig, dass Landwirtschaft und Naturschutz eng zusammenarbeiten und praxisnahe Maßnahmen entwickelt werden, bei denen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen. Genau das gelingt beim F.R.A.N.Z.-Projekt: Hier arbeiten seit rund zehn Jahren Landwirtschaft, Naturschutz und Wissenschaft unter der gemeinsamen Projektleitung von Deutschem Bauernverband und Umweltstiftung Michael Otto konstruktiv zusammen. Darauf können alle Beteiligten stolz sein.“
Seit über acht Jahren werden im F.R.A.N.Z.-Projekt biodiversitätsfördernde Maßnahmen entwickelt und erprobt, die sowohl ökologisch wirksam als auch praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Dabei arbeiten Landwirtschaft und Naturschutz eng zusammen. Auf dem Betrieb in der Kölner Bucht werden unter anderem Blühstreifen, das Extensivgetreide und das blühende Vorgewende umgesetzt. Alle Maßnahmen tragen zu mehr (Struktur-) Vielfalt in der Agrarlandschaft bei. Im Rahmen des Termins wurde von der wissenschaftliche Begleitforschung vertiefend auf die Kombinationsmöglichkeiten von Maßnahmen zur Förderung unterschiedlicher Zielarten eingegangen.
Die F.R.A.N.Z.-Maßnahme „blühendes Vorgewende“ ist eine relativ einfach umzusetzende Maßnahme, die Nektarangebote schafft und dennoch durch die Befahrbarkeit sehr gut in die betrieblichen Abläufe integriert werden kann. Auch positiv wird von der Betriebsberatung berichtet, dass die Maschinen und auch die angrenzenden Straßen sauber bleiben. Weiterhin ist die Umsetzung im Vergleich kostengünstig und das Schnittgut kann von Milchviehbetrieben als Futter genutzt werden. „Das F.R.A.N.Z Projekt zeigt eindrucksvoll auf, wie kooperativer Umwelt- und Artenschutz Hand in Hand mit der landwirtschaftlichen Produktion funktionieren kann. Aus meiner Sicht zeigt sich hier, statt ordnungsrechtlicher Vorgaben per Brechstange braucht es durchdachte, praxistaugliche Maßnahmen, die sich in bestehende regionale Strukturen und Umwelten sowie Betriebsabläufe integrieren lassen – genau das gelingt hier erfolgreich“, erläutert Erich Gussen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verband. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen fand auch eine Betriebsführung statt, bei der vor Ort ein F.R.A.N.Z.-Blühstreifen als Maßnahme zur Förderung der Biodiversität besichtigt werden konnte.
„Wir benötigen intelligente Konzepte für zukunftsorientierte Naturschutzmaßnahmen, damit die hohen Anforderungen an Landwirtschaft, Biodiversität und Klimawandel erfüllt werden können. Das dies in der Agrarlandschaft nur über den kooperativen Ansatz und in Partnerschaften gelingen kann, wurde in den vergangenen 9 Jahren von unserem Projektverbund mit F.R.A.N.Z. erfolgreich bewiesen“, betont Bernard Conzen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.

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