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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bio-Kartoffeln: Positives Zwischenfazit zum Saisonstart
Bundesweit rasche Bestandsentwicklungen
Die Landwirte und Landwirtinnen vor Ort konnten rechtzeitig im Jahr mit den Pflanzungen der Bio-Kartoffeln beginnen. Die Bodenbedingungen waren optimal, das milde Frühjahr hat dazu beigetragen, dass sich die Bestände kräftig und gesund entwickelten“, resümiert Klaus Amberger die vergangenen Monate in der Pfalz. „Bundesweit haben wir ähnlich gute Bedingungen vorgefunden“, ergänzt Josephine Hardt. „Nach zwei eher herausfordernden Jahren freuen sich unsere Mitgliedsbetriebe sehr, dass die Witterungsbedingungen zumindest im Frühjahr eine normale Bestandesentwicklung zugelassen haben.“
Trockenheit und Hitze fordern Anbauer heraus
„Die Bio-Kartoffeln mögen keine Hitze. Deshalb hat uns der relativ milde Frühsommer hier in der Pfalz in die Karten gespielt. Die Kolleginnen und Kollegen in den späteren Anbauregionen setzen jetzt in der Hauptwachstumsphase der Lagerware alles daran, dass sich die Bestände weiter gut gegen die heißen Sommertage behaupten können“, berichtet Amberger aus der Branche. Josephine Hardt ist in diesen Wochen bundesweit auf den BKE-Mitgliedsbetrieben unterwegs und ergänzt ihre Beobachtungen: „Die Hitze der vergangenen Tage bot in Kombination mit einer zuletzt längeren Trockenphase kein optimales Kartoffelwetter. Momentan widmen die Betriebe ihre ganze Aufmerksamkeit den Knollenqualitäten. Wir wollen ein erstklassiges Produkt aus heimischem Bio-Anbau zur Verfügung stellen, darauf setzen die Landwirte und Landwirtinnen ihren Fokus. Wir hoffen, dass diese harte Arbeit auch honoriert wird.“
Zuversicht nach zwei herausfordernden Jahren
„Die vergangenen beiden Jahren haben die Bio-Kartoffelbetriebe nicht nur hier in der Pfalz, sondern im gesamten Bundesgebiet stark herausgefordert. Immer wieder haben verschiedene Wetterkapriolen einen erheblichen Einfluss auf den Ertrag und die verfügbare Menge gehabt“, erinnert sich der Geschäftsführer der Pfälzer Grumbeere zurück. Josephine Hardt stimmt ihm zu: „In diesem Jahr blicken wir also zuversichtlich auf ein vielleicht wieder normales Kartoffeljahr. Es lässt sich eine Flächenausdehnung feststellen, die vorläufigen Bonituren der Bio-Kartoffelbestände zeigen ein positives Bild, sodass wir von einer deutlich besseren Rohwarenverfügbarkeit als im letzten Jahr ausgehen können.“ Für endgültige Mengenprognosen ist es laut der beiden Bio-Kartoffelkenner allerdings noch zu früh. Bis zur beginnenden Haupternte werden die Knollen auf dem Acker weiterhin bestmöglich betreut, um am Ende eine ganzjährige Rohwarenverfügbarkeit im Handel zu sichern.

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