Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

"Bio-Kartoffeln mit Kompost": Erste Ergebnisse aus dem EIP-Projekt

Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen und seine EIP-Projektpartner laden Landwirte zum Kompost-Workshop am Dienstag, dem 6. Dezember nach Natendorf, Landkreis Uelzen, ein.

Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen und seine EIP-Projektpartner laden Landwirte zum Kompost-Workshop am Dienstag, dem 6. Dezember nach Natendorf, Landkreis Uelzen, ein. Neben grundlegenden Informationen über Kompost werden die Ergebnisse aus dem ersten Versuchsjahr im EIP-Projekt „Bio-Kartoffeln mit Kompost“ vorgestellt. Der Workshop beginnt um 8.30 Uhr auf dem Gelände der Kompostieranlage in Bardowick, der Zentraldeponie des Landkreises Lüneburg. Betriebsleiter Roland Diedrich wird die Kompostierung sowohl von Sammlungen aus der Biotonne als auch von Grünschnitt zeigen. Die Anlage hat Komposte für die EIP-Projekt-Versuche geliefert.

Um 11 Uhr referiert Eva-Maria Pabsch, Geschäftsführerin des Verbandes der Humus- und Erdenwirtschaft Region Nord (VHE Nord), über Gütesicherung bei der Kompostherstellung. Über Grundlagen und Praxis des Komposteinsatzes spricht Ralf Gottschall vom Institut für Sekundärrohstoffe und Abfallwirtschaft (ISA). Er berät die Bio-Anbauverbände bei der Richtliniengestaltung von Kompost.

Anschließend stellt Wilfried Stegmann, Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen, das EIP-Projekt „Bio-Kartoffeln mit Kompost“ und erste Ergebnisse vor. Auf vier niedersächsischen Bio-Betrieben fanden in diesem ersten Projektjahr Versuche statt. Sie sollten klären, wie sich verschiedene Komposte im ökologischen Kartoffelanbau auf die Erntemenge und die Kartoffel-Qualitäten auswirken.

Abschluss des Kompost-Workshops ist ein Besuch auf dem Hof von Öko-Landwirt Dieter Dreyer, der im Rahmen des EIP-Projektes eine Kompost-Miete angelegt hat. Sie soll vor Ort fachlich begutachtet werden.

Neben den Referenten und vier Landwirten sind Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück, der Naturland-Fachberatung und der Bioland-Beratung am EIP-Projekt beteiligt. Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen organisiert die Versuche. Information und Anmeldung zum Kompost-Workshop erteilt Sara Kuschnereit, Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen, Tel. 04262-959369, s.kuschnereit@oeko-komp.de. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Der Verpflegungsbeitrag in Höhe von 20 Euro und muss vor Ort bar bezahlt werden.

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