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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BIO AUSTRIA: Weg für den Ausbau des Bio-Schwerpunktes frei
BIO AUSTRIA Obmann Stellvertreter Manfred Siller kommentiert in einer ersten Reaktion die aktuelle Einigung auf das EU-Budget für die Periode 2014-2020: "Mit dem gestern beschlossenen EU-Budget ist die Finanzierung der Ökologisierung der österreichischen Landwirtschaft mit der biologischen Landbewirtschaftung als Speerspitze gesichert. Die Bio- und Bergbauernförderung wurde zu Recht als Herzstück des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung in die Verhandlungs-Waagschale geworfen. Mit dem vom Verhandlungsteam um Bundeskanzler Faymann erreichten Zuschlag von 700 Mio. Euro für Österreich konnten die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen deutlich abgefedert werden. BIO AUSTRIA sieht daher den Weg für den Ausbau des Bio-Schwerpunktes in der kommenden Programmperiode frei", folgert Siller aus den aktuellen Beschlüssen.
"Einer repräsentativen Umfrage unter konventionellen Bauern zufolge wollen sechs Prozent der konventionellen Bäuerinnen und Bauern Österreichs bei guten Förderbedingungen "sehr sicher", 27% "eventuell" auf biologische Landwirtschaft umstellen. Mittelfristig ist damit eine Verdopplung der Bio-Fläche von derzeit 20 auf 40% durchaus realistisch. Das ist eine große Chance und auch eine große Herausforderung", so Manfred Siller. "Die BügerInnen wollen diese Chance auch genutzt sehen: 80% der Österreicherinnen und Österreicher halten die Bio-Landwirtschaft für die 'beste und umweltverträglichste Form der Landwirtschaft'. Der überwiegende Teil der Bevölkerung (69%) ist der Meinung, dass die Bio-Landwirtschaft besonders gefördert werden sollte, um deren Anteil in Österreich weiter zu erhöhen.
"Auch wenn die EU-Beschlüsse weiterhin ein umfangreiches Programm für Ländliche Entwicklung in Österreich ermöglichen, so geht die EU in Summe einen anderen Weg: Im Schnitt werden auch 2014-2020 nicht einmal ein Viertel des Agrarhaushaltes für die Ländliche Entwicklung ausgegeben, obwohl damit Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in der Landwirtschaft gezielt finanziert werden. Der Großteil soll wie in der Vergangenheit für Direktzahlungen aufgewandt werden, für die nur ökologische Mindestauflagen gelten. Mit den gestrigen Budget-Beschlüssen hat die EU eine weitere Chance vergeben, dem österreichischen Vorbild zu folgen, aber immerhin können wir unseren Weg weiter gehen", so Siller abschließend. (OTS/Bio Austria)

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