Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bildungsstätte Gartenbau: Spende von Gartenbau-Versicherung

Die Gartenbau-Versicherung hat sich entschlossen, die Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg mit einer außerordentlichen Spende von 50.000 Euro zu unterstützen.

Gartenbau-Versicherung spendet an die Bildungsstättein Grünberg. Bild: Bildungsstätte Gartenbau.

Die Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg kämpft seit der Coronakrise mit hohen Einnahmeverlusten, die zunehmend zur finanziellen Belastungsprobe werden. Die Gartenbau-Versicherung hat sich daher entschlossen, die bekannte Brancheninstitution in diesem Jahr mit einer außerordentlichen Spende zu unterstützen. Aufsichtsratsvorsitzender Frank Werner und Vorstandsvorsitzender Manfred Klunke überreichten dem Direktor der Bildungsstätte, Matthias Hub, daher Anfang September vor Ort einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro.

„Seit den Gründungstagen sind wir als Gartenbau-Versicherung der Bildungsstätte in Grünberg eng verbunden. Gerade in schwierigen Zeiten müssen Bildung und Ausbildung sichergestellt werden, denn sie sind eine sehrwichtige Investition in die Zukunft unserer Branche“, erläuterte Manfred Klunke die Beweggründe des Spezialversicherers für den Gartenbau.

Grünberg-Direktor Matthias Hub bedankte sich persönlich für die Unterstützung in schwierigen Zeiten, die nicht nur finanziell, sondern auch ideell ein starkes Zeichen setze. „Wir sind überaus dankbar für diese unbürokratische Soforthilfe und die damit verbundene Anteilnahme. Denn auch wenn die wochenlange Schließung inzwischen Geschichte ist, sehen wir dem Winter finanziell mit bangem Blick entgegen“, so Hub. Aufgrund der Abstandsregeln könne nur noch mit deutlich reduzierten Teilnehmer-Kapazitäten gearbeitet werden. Dies sorge dafür, dass traditionelle Seminare ganz ausfielen oder nur halb belegt seien. „Auch vor diesem Hintergrund freue ich mich, dass die Gartenbau-Versicherung uns in diesem Jahr die Treue gehalten hat und ihre Klausurtagung für Vorstand und Aufsichtsrat in Grünberg abhielt“, dankte Hub den anwesenden Gremienvertretern, die sich im Rahmen ihrer Tagung vor Ort ausführlich über die aktuelle Situation informiert hatten. Als Zeichen der Hoffnung kündigte Hub zudem an, dass schon in Kürze das neue Seminarprogramm verschickt und auf der Website der Bildungsstätte www.bildungsstaette-gartenbau.de angeboten werden könne –zwar in reduzierter Quantität, aber immer noch von gewohnt hoher Qualität, so dass Grünberg auch in Zukunft seinem Ruf als Kompetenzzentrum und zentraler Treffpunkt der Grünen Branche gerecht werde. (Bildungsstätte Grünberg).

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