Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stauden unter Gehölzen: Welche Unterbepflanzung funktioniert

Fünfte Veranstaltung der Vortragsreihe "Garten aktuell" auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026 mit Elisabeth Schmid.

Beispiel für eine Unterbepflanzung. Bild: © Elisabeth Schmid.

Am 01.07.2026 berichtete Elisabeth Schmid im Treffpunkt Grün auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026 im Rahmen der „Garten aktuell“ Vortragsreihe über Stauden und Gräser als Begleiter zu Gehölzen. Wer kennt nicht das Problem, man pflanzt in den Garten Bäume und Sträucher, doch irgendwann werden sie groß und der Rasen und die Sonnenpflanzen gedeihen einfach nicht mehr an den Stellen, wo man sie ursprünglich gepflanzt hat.

Bei dieser Informationsveranstaltung ging es darum, welche Pflanzen gut als Begleiter von Bäumen und Sträuchern verwendet werden und den Kampf um Wasser, Nährstoffe, Licht und Wurzeldruck standhalten können. Als Bodendecker eignen sich da besonders Bleiwurz, verschiedene Storchschnabel, Beinwell, Haselwurz, Elfenspiegel, Golderdbeere, Maiglöckchen und Aronstab. Sie alle bilden Teppiche und können somit großflächig verwendet werden. Für den Gehölzrandbereich gibt es eine ganze Reihe von höher wachsenden Stauden, die verwendet werden können. Taglilien, Herbstanemonen, Funkien, Waldaster, Bergenien, Waldgeißbart, Silberkerzen, Sterndolde und die Lenzrosen sorgen für eine lange Blütezeit in diesem Lebensbereich.

Wichtig sind vor allem im Frühjahr die Blumenzwiebeln, die sich dort besonders wohl fühlen. Schneeglöckchen, Märzbecher, Winterling, Traubenhyazinthe, Frühlingsstern, Dalmatiner Krokus, Gartenkrokus, Schneestolz, Blaustern, Hasenglöckchen, Bärlauch, Buschwindröschen und Alpenveilchen sorgen für Farbe in der Zeit von Januar bis April. In dieser Zeit bieten sie den Insekten Nahrung und tragen zur Artenvielfalt bei.

Gräser lockern die Gartensituation auf und da viele davon auch wintergrün sind, sorgen sie für abwechslungsreiche Gartenbilder. Waldhainsime, Japanseggen, Waldschmiele, Japanisches Berggras, Schneemarbel und das Pfeifengras beleben den Garten mit ihrer Blattstruktur und der Bewegung im Wind.

Der alte Garten bietet, vor allem mit einer Rohhumusauflage, dann auch Platz für die Farne, die mit ihrem Austrieb, den Wedeln und teilweise auch Fruchtständen den Gehölzbereich verschönern - aber Vorsicht, denn manche davon können auch ganz schön wild werden und sich immer weiter ausbreiten. Das gilt vor allem für den Becherfarn. Der Wurmfarn ist dafür ein guter Begleiter zu den Alpenveilchen, denn die kommen auch am Naturstandort miteinander vor. Hirschzungenfarn und Rippenfarm behalten auch im Winter ihre grünen Wedel.

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