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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Shopping-Center: Mehr Fläche bei gleicher Anzahl
„Die Gesamtfläche der Shopping-Center ist leicht gestiegen und immer mehr Center arbeiten an einem Gesamtkonzept, das über die reine Retail-Funktion hinausgeht. Mischnutzungen mit Freizeitangeboten, Gesundheitsversorgung oder beispielsweise Büros gehören in vielen Centern schon lange zum Nutzungsmix, Tendenz steigend“, erklärt Lena Knopf, Leiterin des Forschungsbereichs Immobilien & Expansion.
Bei gleichbleibender Centerzahl ist eine Entwicklung am Markt zu beobachten. Die Gesamtfläche aller Center vergrößert sich – nicht zuletzt durch das neue Hamburger Überseequartier – um 3% auf 17,2 Mio. qm. Auch die Retail-Mietfläche wächst leicht um 0,3% auf 13,1 Mio. qm.
Revitalisierungen im Gange
Wie im Vorjahr verzeichnen 38 Shopping-Center laufende oder direkt geplante Modernisierungsmaßnahmen. Eine häufige Maßnahme ist die Diversifizierung des Nutzungsmixes über das Retail-Geschäft hinaus, wodurch die Handelsflächen teilweise verkleinert werden. Einige Center erweitern jedoch auch ihre Retail-Fläche. Ein Beispiel dafür ist der Strelapark in Stralsund mit rund 20 neuen Geschäften auf 6.000 qm.
Innenstadtlagen gefragt
Insgesamt liegen 46% der Shopping-Center in den Innenstädten, 39% in einem Stadtteil und 15% auf der grünen Wiese. Beim Blick auf die Neueröffnungen zwischen 2015 und 2025 verfestigt sich dieses Bild: Von den 36 neuen Centern in diesem Zeitraum befinden sich 21 in der Innenstadt (58%), 14 in Stadtteilen (39%) und mit dem EEC Edingen-Neckarhausen lediglich ein Center auf der grünen Wiese.
Top-Mieter
Nach wie vor besitzen sieben Vertriebslinien mehr als 200 Filialen in Centern. Zu den Top-3 zählen unverändert Deichmann (288 Geschäfte), Ernsting’s Family (261) und dm-drogerie markt (237). Die beiden letztgenannten Händler können je vier Center-Filialen mehr verzeichnen. Aus den Top-20 haben Nanu-Nana (+5), Only, Woolworth, Rituals und Douglas (je +4) mehr Shops als im Vorjahr. Demgegenüber verkleinern Vodafone, Hunkemöller (je −8), Frisör Klier (−4) und H&M (−3) ihr Filialnetz in Shopping-Centern.

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